Wirtschaft

Mitsotakis besucht das Athens LifeTech Park in Spata

Premier Kyriakos Mitsotakis hat in Spata das Athens LifeTech Park besucht, ein von ELPEN aufgebauter Biotechnologiepark mit Investitionen von rund 70 Millionen Euro.

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat am 10. September 2026 das Athens LifeTech Park in Spata bei Athen besucht. Der Termin war im offiziellen Programmkalender des Ministerpräsidenten angekündigt. Vor Ort ging es um den Stand des Biotechnologieparks sowie um Möglichkeiten staatlicher Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Ausgründungen in den Lebenswissenschaften.

Das Athens LifeTech Park (ALTP) wurde von der pharmazeutischen Unternehmensgruppe ELPEN initiiert und versteht sich als erster Biotechnologiepark Griechenlands. Nach Angaben der Betreiber und übereinstimmenden Medienberichten belaufen sich die Investitionen auf rund 70 Millionen Euro. Der Campus umfasst Forschungseinrichtungen, präklinische Dienstleistungen, einen Inkubator sowie Konferenz- und Ausbildungsflächen. Ziel ist es, den Transfer von Laborergebnissen in erste klinische Prüfungen zu beschleunigen und ein belastbares Ökosystem aus Wissenschaft, Start-ups und Industrie zu verankern.

Der Besuch reiht sich in die wirtschaftspolitischen Ankündigungen der Regierung von Griechenland auf der 90. Internationale Messe Thessaloniki Anfang September ein. Dort skizzierte die Regierung Förderinstrumente und steuerliche Anreize, mit denen private Forschungsinvestitionen befördert werden sollen. Die Stärkung von Biotechnologie und anderen forschungsintensiven Branchen gilt dabei als Baustein einer Strategie, die gesamtwirtschaftliche Investitionsquote dauerhaft zu erhöhen.

Verifizierbar ist: Der Programmpunkt des Premierministers, die Grunddaten zum ALTP, die Rolle von ELPEN als Initiator sowie die Größenordnung der Investition. Nach Betreiberangaben verfügt das ALTP über einen Verwaltungsrat und eine internationale wissenschaftliche Beratung. Belastbare, geprüfte Kennzahlen zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, zum Exportbeitrag oder zu bereits zugesagten Drittmitteln liegen öffentlich bislang nur in Form von Projektionen vor; ihre Wirkung bleibt deshalb vorerst eine Annahme.

Ein nationaler Biotechnologiepark kann die Sichtbarkeit griechischer Forschung erhöhen, Kooperationen zwischen Universitäten, Kliniken und Unternehmen erleichtern und die Ansiedlung wissensintensiver Produktion begünstigen. Für die Politik stellt sich die Aufgabe, Förderlinien planbar und wettbewerbsneutral auszugestalten, damit sie Skalierung ermöglichen, ohne bestehende Einrichtungen zu verdrängen. Aussagen über langfristige Effekte sind derzeit als Prognosen zu werten und stehen unter dem Vorbehalt weiterer, quantifizierbarer Nachweise.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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