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Ermittlungen nach Mazonakis’ Tod prüfen Praxiszulassung und mögliche Plasmapherese

Nach dem Tod des Sängers Giorgos Mazonakis am 9. September 2026 untersuchen Polizei und Staatsanwaltschaft in Athen, ob in einer Praxis in Kolonaki eine Plasmapherese ohne entsprechende Zulassung durchgeführt wurde. Die Präsidentin des Iatrikos…

Nach dem Tod des Sängers Giorgos Mazonakis am 9. September 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen der Umstände einer mutmaßlichen Behandlung in einer Praxis im Athener Stadtteil Kolonaki. Der 54-Jährige war Medienberichten zufolge an diesem Tag in ein privates Behandlungszentrum gebracht und anschließend ohne eigene Atmung und ohne Puls in das Elpis-Krankenhaus verlegt worden, wo er verstarb. Ob Mazonakis zuvor einer Plasmapherese unterzogen wurde, ist Teil der laufenden Untersuchungen.

Im Zentrum steht die Frage, ob Art und Umfang der in der Praxis erbrachten Leistungen mit der erteilten Betriebserlaubnis übereinstimmten. Nach bisher vorliegenden Angaben handelte es sich bei den Räumen nicht um eine private Klinik, sondern um ein einfaches internistisches Behandlungszimmer. Für invasive apparative Verfahren wie eine Plasmapherese wären zusätzliche Genehmigungen, geeignete Geräte und qualifiziertes Personal erforderlich. Die Polizei hat Zeugen befragt und die Praxisräume besichtigt; der Praxisinhaber und der behandelnde Arzt wurden vernommen.

Die Präsidentin des Iatrikos Syllogos Athinon, Matina Pagoni, erklärte, in den Unterlagen der Athener Ärztekammer finde sich bislang kein Nachweis über ein gemeldetes Gerät zur Durchführung von Plasmapheresen in der betreffenden Praxis. Eine solche Maßnahme erfordere in der Regel eine spezialisierte Teamstruktur und angemessene technische Ausstattung; die Anwesenheit eines einzelnen Arztes und einer Pflegekraft genüge nicht. Pagoni betonte, die Fragen nach dem rechtlichen Status der Einrichtung, dem vorhandenen Equipment und der Qualifikation des Personals müssten geklärt werden.

Behördliche und medizinische Stellen verweisen darauf, dass Plasmapheresen üblicherweise in Einrichtungen mit entsprechender Infrastruktur und geschulten Teams stattfinden. Dauer, Ablauf und Risiken hängen von Indikation und Protokoll ab. Für den nun untersuchten Fall ist entscheidend, ob die organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt waren, wer die Behandlung tatsächlich vorgenommen hat und ob die Dokumentation den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Zur unmittelbaren Ursache des Herzstillstands liegen derzeit keine gesicherten amtlichen Erkenntnisse vor. Die forensische Untersuchung und die Obduktion sollen klären, ob ein Zusammenhang zwischen der mutmaßlichen Behandlung in Kolonaki und dem Tod von Giorgos Mazonakis besteht. Bis zum Abschluss der Ermittlungen vermeiden die Behörden weitergehende Bewertungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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