Griechenlands Generaldirektion für Katastrophenschutz hat für Montag, den 31. August 2026, weite Teile Kretas und ausgewählte Inseln der Südlichen Ägäis in die Gefahrenkategorie 4 („sehr hoch“) des täglichen Waldbrandrisikomodells eingestuft und den landesweiten Bereitschaftsmodus Red Code aktiviert. Das geht aus aktuellen Mitteilungen des Ministeriums für Klimakrise und Katastrophenschutz sowie der Regionalverwaltung von Kreta hervor.
Konkret nennt die Regionalverwaltung auf Kreta die Regionalbezirke Rethymno und Lasithi; ergänzend berichten staatliche Medien und die Zentralbehörde von einem sehr hohen Risiko für Karpathos und Kasos in der Südlichen Ägäis. Die Behörden verweisen auf die tägliche Feuergefährdungskarte, die meteorologische Parameter wie hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde sowie die Brennstofflage in der Vegetation berücksichtigt.
Mit dem Red Code sind präventive Maßnahmen verbunden. Einsatzkräfte der Feuerwehr werden in erhöhte Bereitschaft versetzt, zusätzliche Löschmittel werden vorpositioniert, und die lokalen Koordinierungsstäbe arbeiten mit erhöhter Taktung. Die Regionalverwaltung von Kreta kündigte Präventive Fahrverbote für besonders gefährdete Wald- und Schutzgebiete an. Zudem gelten strikte Verhaltensregeln: kein offenes Feuer, keine Arbeiten mit Funkenflug, keine Grillfeuer im Freien und das konsequente Freihalten von Zufahrten für Einsatzfahrzeuge. Verstöße können geahndet werden.
Die Behörde betont, dass es sich um eine Vorsorgestufe handelt. Evakuierungen oder weitere Einschränkungen würden nur lageabhängig und mit gesonderter Anordnung der Einsatzleitungen erfolgen. Der Zivilschutz ruft Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher dazu auf, jede Rauchentwicklung oder Brandgeruch umgehend über die Notrufnummer 112 zu melden und Hinweise der Kommunen genau zu befolgen.
Die Einstufung in Kategorie 4 an diesem Montag ist die aktuelle Reaktion auf die Wetterlage zum Monatsende. Bereits in den Vortagen hatte die Zentralbehörde vor einem Anstieg des Brandrisikos gewarnt. Nach Angaben der Fachstellen können Winddrehungen und Böen lokal rasche Feuer-Ausbreitung begünstigen. Für den weiteren Verlauf sind Updates der Feuergefährdungskarte angekündigt; Änderungen des Gefahrenniveaus werden von der Generaldirektion für Katastrophenschutz fortlaufend veröffentlicht.
Für Kreta und die Südliche Ägäis gilt damit am 31. August 2026 erhöhte Wachsamkeit. Entscheidend ist, Zündquellen zu vermeiden, Wald- und Buschgebiete zu meiden, Warnmeldungen auf Mobiltelefonen zu beachten und Zufahrten zu Schutzgebieten freizuhalten.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).