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Zivilschutz ruft «Red Code» für Attika und weitere Regionen aus

Griechenlands Zivilschutz hat am 13. August 2026 für die Region Attika und mehrere weitere Gebiete den Alarmzustand «Red Code» wegen sehr hoher Waldbrandgefahr ausgerufen. Kräfte werden landesweit vorpositioniert, Behörden ordnen Zugangsbeschränkungen und Präventionsmaßnahmen an.

Griechenlands Zivilschutz hat am 13. August 2026 für die Region Attika und weitere Teile des Landes den Alarmzustand «Red Code» verhängt. Nach Angaben der Genike Grammateia Politikes Prostasias und des Ypourgeio Klimatikes Krises kai Politikes Prostasias betrifft die Einstufung Regionen mit sehr hoher bis akuter Waldbrandgefahr auf Grundlage des offiziellen Chartes Problepses Kindynou Pyrkagias. Genannt werden unter anderem Kreta, Kyklades, Nördliche Ägäis, Peloponnes und Mittelgriechenland.

Der Status «Red Code» bedeutet die vollständige operative Mobilisierung des Ethnikos Mechanismos Politikes Prostasias. Einsatzkräfte und Mittel werden in gefährdeten Gebieten vorab konzentriert, Luft- und Bodeneinheiten in Bereitschaft versetzt. Zugleich verlangen die Behörden die Einberufung der regionalen und lokalen Koordinationsgremien der Zivilschutzstrukturen (Periphereiaka und Topika Epicheiresiaka Syntonistika Organa Politikes Prostasias) sowie verstärkte Patrouillen in schützenswerten Naturarealen. Kommunale und regionale Anordnungen können temporäre Sperrungen von Wäldern, Nationalparks und Wanderwegen einschließen.

Die Einstufung stützt sich auf meteorologische Prognosen der Ethnike Meteorologike Yperesia. Erwartet werden je nach Gebiet hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchte und teils starke Winde – eine Konstellation, die das Ausbreitungsrisiko von Bränden deutlich erhöht. In den betroffenen Zonen reicht die Skala von «sehr hoch» (Kategorie 4) bis «Alarmzustand» (Kategorie 5).

Die Behörden appellieren an Bevölkerung und Besucher, sämtliche Tätigkeiten zu unterlassen, die Brände auslösen können. Dazu zählen offene Flammen, Grillen im Freien, das Verbrennen von Gartenabfällen, Funken erzeugende Arbeiten wie Schweißen oder der unsachgemäße Einsatz von Maschinen in trockenem Bewuchs. Zigaretten sind sicher zu entsorgen. Verdächtige Rauchentwicklungen oder Feuer sollen umgehend über die Notrufnummern 199 oder 112 gemeldet werden. Zuständige Periphereies und Demoi veröffentlichen ergänzende Hinweise für ihr Gebiet.

Die Maßnahme ist präventiv und zielt auf schnelle Reaktionsfähigkeit sowie Abschreckung riskanten Verhaltens. Aussagen über konkrete Brandausbrüche oder mögliche Schäden enthalten die Bekanntmachungen nicht; deren Eintritt und Ausmaß hängen von lokalen Wetterlagen und dem Verhalten von Menschen ab. Mögliche Folgen des «Red Code» sind – neben der hohen Präsenz von Einsatzkräften – verschärfte Zugangsbeschränkungen zu Wäldern, ein erhöhtes Sirenen- und Warnmanagement sowie eine engmaschige Lagebeobachtung durch die Einsatzleitungen.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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