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Westmakedonien stellt neue touristische Identität vor

Die Region Westmakedonien hat in Kozani ihre neue touristische Identität und ein integriertes Angebot für Grevena, Kastoria, Kozani und Florina präsentiert.

Die Region Westmakedonien hat am 29. August 2026 in Kozani ihre neue touristische Identität vorgestellt und ein integriertes Angebot für die vier Regionalbezirke Grevena, Kastoria, Kozani und Florina präsentiert. Nach Angaben der Regionalverwaltung Westmakedonien bündelt der Ansatz Kultur- und Naturerlebnisse, Aktivtourismus und lokale Gastronomie zu marktfähigen Reisepaketen für das ganze Jahr.

Die Vorstellung bildete den Abschluss mehrerer Abstimmungen zwischen der Regionalvertretung, Branchenverbänden und der ANKO Entwicklungsagentur Westmakedonien. Verantwortliche betonten, dass Rückmeldungen der Hotellerie, der Handelskammern und lokaler Verbände in die Ausarbeitung eingeflossen seien. Der nächste Schritt sind thematische Routen, Qualitätsstandards für Dienstleistungen sowie Schulungen für Betriebe in der Region Westmakedonien.

Vorgesehen sind zudem Kommunikationsmaßnahmen in zwei Strängen: Erstens digitale Kampagnen, die regionale Erlebnisprodukte und saisonübergreifende Angebote sichtbarer machen sollen. Zweitens Messeauftritte, Kooperationsformate mit Reiseveranstaltern und Presseprogramme, um neue internationale Märkte zu erschließen. Konkrete Budgetansätze und Zeitpläne wurden in den vorliegenden Verlautbarungen nicht beziffert; die Regionalverwaltung kündigte Folgeworkshops zur operativen Planung an.

Inhaltlich knüpft das Konzept an frühere Initiativen zur Profilbildung des Reiseziels an und ergänzt Programme des nationalen Tourismusministeriums. Im Zentrum stehen klare Themenachsen wie Naturparks und Berge, Seenlandschaften zwischen Kastoria und Florina, Wander- und Radrouten in Grevena sowie Kultur- und Museumsangebote in Kozani. Ziel ist es, Aufenthaltsdauer und lokale Wertschöpfung zu erhöhen, kleine und mittlere Unternehmen bei Produktentwicklung und Vermarktung zu unterstützen und saisonale Schwankungen abzufedern.

Zugleich verweist die Regionalverwaltung Westmakedonien auf die Bedeutung verlässlicher Datengrundlagen. Geplant sind Monitoring-Instrumente zur Wirkungskontrolle von Kampagnen und zur Besucherlenkung in sensiblen Naturräumen. Zustimmend äußerten sich anwesende Branchenvertreter zur stärkeren Bündelung bestehender Angebote; die Erwartung, dass neue internationale Gäste kurzfristig in signifikanter Zahl gewonnen werden, bleibt jedoch eine Prognose.

Die Präsentation markiert damit den Start der Umsetzungsphase. Ob sich das neue Profil am Markt durchsetzt, hängt von der konsequenten Priorisierung der Themen, der Qualität der Dienstleistungen vor Ort und der Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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