Attika

Waldbrand bei Kalopigado (Lavreotiki): 112 warnt Bevölkerung – Küstenabschnitt Tsonima geräumt

In der Gemeinde Lavreotiki bei Lavrio hat am 25. August 2026 ein Vegetationsbrand vorsorgliche Räumungen ausgelöst. Das 112-System verschickte Warnhinweise, die Feuerwehr meldete am Abend eine deutlich stabilere Lage.

In der Gemeinde Lavreotiki bei Lavrio hat am Montagnachmittag, 25. August 2026, ein Vegetationsbrand bei Kalopigado den Zivilschutz in Alarm versetzt. Die Behörden aktivierten das Warnsystem 112 für Anwohner der nahe gelegenen Ortschaft Trehantiera und ordneten vorsorgliche Räumungen an, darunter für den Küstenabschnitt Tsonima. Teile der Bevölkerung in Agia Marina wurden aufgefordert, sich geordnet in sichere Bereiche zu begeben.

Nach übereinstimmenden Angaben der Hellenischen Feuerwehr und des staatlichen Rundfunks ERT waren zunächst starke Bodenkräfte im Einsatz; der Schwerpunkt lag auf der Sicherung von Wohngebieten am Rand des betroffenen Busch- und Kiefernareals. Die Brandfront breitete sich zeitweise mit Rückenwind aus. Im Verlauf des Nachmittags wurden zusätzlich Luftfahrzeuge zur Unterstützung angefordert. Laut ERT und weiteren Medien nahmen zeitweise drei, später bis zu fünf Löschflugzeuge und -hubschrauber den Einsatz auf. Insgesamt waren nach lokalen Berichten rund 55 Feuerwehrleute und mehrere kommunale Tanklöschfahrzeuge vor Ort.

Bis in die Abendstunden meldeten Einsatzleitungen eine deutlich stabilere Lage. Mehrere Brandabschnitte galten als eingedämmt; aktive Flammenlinien wurden zurückgedrängt. Allerdings blieben Glutnester bestehen, weshalb Nachlöscharbeiten und Kontrollen entlang von Straßen und Grundstücksgrenzen andauerten. Zeitweilige Straßensperrungen im Umfeld der Brandstelle sollten den Löschkräften ungehinderten Zugang sichern und Sichtbehinderungen durch Rauch minimieren.

Zugeschriebene Aussagen: Der Bürgermeister der Gemeinde Lavreotiki erklärte gegenüber lokalen Medien, die Flammen seien bis an die ersten Häuser herangekommen, die Hauptausbreitung sei jedoch gestoppt worden. Die Polizei rief Anwohner wiederholt dazu auf, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und betroffene Zonen weiträumig zu meiden.

Ermittlungen: Zur Ursache leitete die Hellenische Feuerwehr routinemäßig Untersuchungen ein. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Angaben zu möglichen Sachschäden, betroffener Vegetationsfläche oder Beeinträchtigungen der lokalen Infrastruktur stehen unter Vorbehalt und werden nach Abschluss der Nachsicherungsarbeiten erwartet.

Kalopigado liegt im Hinterland von Keratea in Ost-Attika, einem Bereich, der in den Sommermonaten wiederholt von Bränden in niedriger Vegetation betroffen ist. Das schnelle Auslösen von 112-Warnungen und der rasche Aufwuchs der Kräfte entsprechen den in Griechenland etablierten Verfahren für den Zivilschutz in dicht besiedelten Randlagen von Wald- und Buschgebieten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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