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Vor der Thessaloniki International Fair: Ionische Inseln starten neue Tourismuskampagne

Die Region Ionische Inseln und das Ministerium für Tourismus haben am 21. August 2026 eine koordinierte Werbestrategie zur Saisonverlängerung und zur stärkeren Sichtbarkeit kleiner Inseln vereinbart.

Die Region Ionische Inseln und das Ministerium für Tourismus haben am 21. August 2026 eine gemeinsame Kampagne für die touristische Außendarstellung beschlossen. Der Beschluss, der als Vorbereitung auf Auftritte bei der Thessaloniki International Fair Anfang September dient, zielt laut Ministerium auf die Verlängerung der Saison und die präzisere Profilierung weniger bekannter Ziele innerhalb der Inselgruppe.

Kern der Vereinbarung ist eine abgestimmte Kommunikationsstrategie, die etablierte Quellmärkte ebenso wie neue Zielgruppen ansprechen soll. Nach Angaben beider Stellen werden digitale Maßnahmen mit Messepräsenz und Kooperationen mit nationalen Tourismusorganisationen verknüpft. Besonders hervorgehoben werden die Diapontische InselnEreikousa, Othonoi und Mathraki –, deren Sichtbarkeit in der internationalen Vermarktung ausgebaut werden soll. Die Region Ionische Inseln verweist dabei auf laufende Vorbereitungen für Programmpunkte im Umfeld großer Tourismusmessen.

Für die Umsetzung nennt die Regionalverwaltung administrative Schritte, die über die Plattform Diavgeia sowie die Internetseiten der Region veröffentlicht werden. Demnach sind programmatische Beschlüsse zur Verwendung von Fördermitteln und die Vergabe von Leistungen für Kampagnenbausteine vorbereitet oder eingeleitet. Konkrete Budgetzahlen und Starttermine wurden in den öffentlich zugänglichen Unterlagen bislang nicht ausgewiesen; Detailentscheidungen sollen in den kommenden Wochen formalisiert werden.

Die Initiative ordnet sich in den breiteren Trend ein, Vermarktungspartnerschaften zwischen Landes- und Regionalebene in Griechenland zu vertiefen, um in einem intensiver werdenden Wettbewerb der Destinationen Präsenz zu zeigen. Nach Darstellung des Ministeriums für Tourismus steht im Vordergrund, die Saisonalität zu verringern und die wirtschaftlichen Effekte geographisch wie zeitlich breiter zu verteilen. Von regionaler Seite wird zudem die Aufwertung kleinerer Inseln als Chance gesehen, Besucherströme zu entlasten und spezifische Profile – etwa Naturtourismus oder kulturhistorische Angebote – deutlicher zu positionieren.

Risiken und offene Punkte bleiben: Die Wirksamkeit von Werbemaßnahmen hängt von internationalen Märkten ab, und die Vereinbarkeit mit lokalen Kapazitäten sowie Nachhaltigkeitszielen muss in der Umsetzung gewährleistet werden. Die weitere Terminierung der Präsenz auf Tourismusmessen und die Ausgestaltung einzelner Kampagnenelemente werden nach Angaben der beteiligten Institutionen sukzessive bekanntgegeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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