Attika

Vertrag für den Metropolitischen Park Aenaon am Falirischen Golf unterzeichnet

In Athen ist der Bauvertrag für den Metropolitischen Park Aenaon am Falirischen Golf unterzeichnet worden. Die Region Attika nennt rund 30 Monate Bauzeit und peilt die Übergabe im zweiten Halbjahr 2029 an.

Am 2. September 2026 ist auf der Veranstaltungsfläche Platia Nerou am Falirischen Golf der Bauvertrag für den Metropolitischen Park Aenaon unterzeichnet worden. Anwesend waren der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und der Regionalgouverneur der Region Attika, Nikos Hardalias. Gastgeberin der Zeremonie war die Region Attika. Die Behörden werten den Schritt als Start der baulichen Umsetzung eines lange vorbereiteten Vorhabens zur städtebaulichen Aufwertung der südlichen Küstenzone von Athen.

Nach Angaben der Region umfasst das Projekt Flächen im südlichen Großraum Athen, die zu einem zusammenhängenden öffentlichen Grünraum mit ergänzenden Kultur-, Bildungs- und Sportnutzungen entwickelt werden sollen. Vorgesehen sind zudem Infrastrukturen zur besseren Erreichbarkeit und zur landschaftsplanerischen Einbindung des Küstenraums. Die Region gab eine voraussichtliche Bauzeit von rund 30 Monate an und peilt die Übergabe im zweiten Halbjahr 2029 an.

Zur Finanzierung nannten Behörden und Medien übereinstimmend eine erhebliche Beteiligung öffentlicher Mittel. ERT News bezifferte die öffentliche Investition mit über 460 Millionen Euro. Über die genaue Zusammensetzung der Finanzierung sowie über Detailregelungen des Vertrags machten die Verantwortlichen am Rande der Unterzeichnung keine abschließenden Angaben; maßgeblich bleiben hierfür die Vertragsunterlagen.

Mitsotakis betonte in seiner Ansprache die überregionale Bedeutung des Projekts: Die Wiederannäherung der Metropole an das Meer solle Lebensqualität, Klimaresilienz und Zugang zu öffentlichen Räumen verbessern. Die Region Attika stellte das Vorhaben in eine Reihe laufender Projekte zur Aufwertung urbaner Freiräume und zur klimafreundlichen Stadtentwicklung.

Rechtliche und verwaltungsseitige Vorbedingungen, einschließlich Prüfungen durch zuständige Kontrollinstanzen, seien vorab abgeschlossen worden. Auf dieser Grundlage konnte die Vergabe formalisiert und der Vertrag gezeichnet werden. Aus Kreisen der Projektträger verlautete, an der Ausführung seien Konsortien beteiligt; nähere Angaben zur endgültigen Zusammensetzung und zu Verantwortlichkeiten in Planung, Bau und Betrieb werden mit Veröffentlichung der einschlägigen Dokumente erwartet.

Kritik richtet sich vor allem auf drei Punkte: erstens die Forderung nach strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen in allen Bauphasen, zweitens Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Vergabeverfahren und drittens verbindliche Zusagen zur sozialen Zugänglichkeit des neuen Parkraums. Die Projektträger verweisen darauf, dass gesetzlich vorgeschriebene Verfahren eingehalten werden und die Öffentlichkeit in weiteren Planungsschritten informiert werden soll.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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