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Sonnenfinsternis am 2. August 2027: In Griechenland nur partiell – längste vollständige Verfinsterung über Ägypten

Die totale Sonnenfinsternis vom 2. August 2027 verläuft über Südspanien, Nordafrika und die Arabische Halbinsel. In Griechenland ist sie nur als deutliche Teilfinsternis sichtbar, in Athen mit rund 80 Prozent Bedeckung.

Am 2. August 2027 zieht der Kernschatten einer totalen Sonnenfinsternis über Südspanien, Nordafrika und die Arabische Halbinsel. In Griechenland ist keine vollständige Verfinsterung zu sehen, wohl aber eine ausgeprägte Teilphase. Für Athen ergibt sich nach gängigen Berechnungen eine maximale Bedeckung der Sonnenscheibe von etwa 80 Prozent, die partielle Phase fällt in die Mittagsstunden (lokal EEST).

Die Sichtbarkeit variiert je nach Ort: Im Nordwesten Griechenlands und auf Teilen der Ionischen Inseln wird die Bedeckung etwas höher sein als im Süden und auf den Inseln der südlichen Ägäis. Für Athen liegt der ungefähre Zeitrahmen bei einem Partielleintritt kurz nach 11 Uhr, einem Maximum gegen 12.30 Uhr und dem Ende der Teilphase kurz vor 14 Uhr (EEST). Exakte Minutenwerte unterscheiden sich je nach Standort um wenige Minuten; lokale Institute und internationale Ephemeriden liefern für größere Städte präzise Tabellen.

International zählt die Finsternis zu den längeren Totalitäten des 21. Jahrhunderts. Der längste Abschnitt der vollständigen Verfinsterung erreicht nach aktuellen Modellen rund 6 Minuten und 23 Sekunden in Ägypten, nahe der historischen Stadt Luxor. Im Raum Kairo hingegen – einschließlich des Pyramidenplateaus von Nkiza – verläuft der Kernschatten nicht; dort ist mit einer sehr tiefen Teilfinsternis zu rechnen, jedoch ohne vollständige Verdeckung. Südspanien liegt am westlichen Rand des Pfads der vollständigen Sonnenfinsternis, bevor dieser Nordafrika quert und die Arabische Halbinsel erreicht.

Für Beobachtungen in Griechenland gelten die bekannten Sicherheitsregeln: Die Sonne darf ausschließlich mit zertifizierten Filtern oder Projektionstechniken betrachtet werden; ungeschützter Blick in die Sonne führt zu schweren Augenschäden. Wetter und Aerosole können die Sicht erheblich beeinflussen. Statistisch bieten die Sommermonate oft gute Chancen auf klare Phasen, gleichwohl empfiehlt sich eine kurzfristige Prüfung der lokalen Prognosen.

Hinter den genannten Sichtbarkeitsfenstern stehen standardisierte astronomische Modelle und globale Karten, wie sie etwa von der NASA und spezialisierten Portalen bereitgestellt werden. Sie ermöglichen regionale Abschätzungen für Bedeckungsgrad und Zeitpunkte und sind Grundlage der Planungen von Sternwarten und Bildungsinstitutionen in Griechenland.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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