Epirus

Regionalrat Epirus berät Verzögerungen bei zentralen Straßenprojekten

Der Regionalrat der Region Epirus diskutierte am 26. August 2026 Verzögerungen bei mehreren Straßenachsen (Ionia Odos, E65, Igoumenitsa–Mavromati, Filippiada–Preveza) und nannte Ursachen sowie weitere Schritte.

Kurzmeldung

Der Regionalrat der Region Epirus hat in seiner Sitzung am 26. August 2026 Verzögerungen bei mehreren für die Region zentralen Straßenprojekten erörtert. Anlass waren Beschwerden aus Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Gruppen über ausbleibende Fortschritte bei Vorhaben, die für Anbindung, Verkehrssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung von Bedeutung sind. Als konkret besprochene Korridore wurden die Ionia Odos und die Autobahn E65 sowie der Lückenschluss Igoumenitsa–Mavromati genannt; zudem wurde die Verbindung Filippiada–Preveza als wichtig für die West‑Ost‑Erschließung hervorgehoben.

In Vorträgen und Wortbeiträgen führten Vertreter der Region Epirus und des kommunalen Verbands PED Epirus mehrstufige Zuständigkeiten, langwierige Genehmigungsverfahren, fehlendes technisches Personal und unzureichende Koordination mit zentralstaatlichen Stellen als Hauptursachen an. Genannt wurde außerdem, dass Umweltverträglichkeitsprüfungen und Raumordnungsverfahren häufig nacheinander – statt parallel – abgearbeitet würden, was Entscheidungswege verlängere und Zeitpläne gefährde.

Oppositionsvertreter forderten verbindlichere Meilensteine, regelmäßige, öffentlich zugängliche Statusberichte zu Kosten und Finanzierungsständen sowie klarere Zuständigkeitszuweisungen zwischen Regionalverwaltung, Ministerium und Projektträgern. Die Regionalverwaltung kündigte an, die Abstimmung mit dem Ministerium für Infrastruktur und mit dem Betreiber Egnatia Odos zu intensivieren, nannte jedoch in der Sitzung keine neuen, verbindlichen Finanzzusagen oder Abschlusstermine.

Als Folgen andauernder Verzögerungen wurden längere Reisezeiten auf nicht ausgebauten Strecken, erhöhte Unfallrisiken an ungeeigneten Abschnitten und Standortnachteile für Gewerbe, Logistik und Tourismus beschrieben; mögliche Kostensteigerungen aufgrund der Entwicklung von Baupreisen blieben ohne konkrete Zahlen. Die Regionalverwaltung will in den kommenden Wochen Projektstände konsolidieren und offene Zuständigkeiten klären; Ergebnisse sollen dem Regionalrat in einer der nächsten Sitzungen vorgelegt werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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