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Ptolemaida: EKETA konkretisiert Hydrogen Innovation Hub bei Besuch von Konstantinos Gioulekas

Bei einem Termin am 21. August in Ptolemaida hat EKETA den stellvertretenden Innenminister für Makedonien–Thrakien, Konstantinos Gioulekas, über den Stand und die nächsten Schritte für den geplanten Hydrogen Innovation Hub informiert.

Am 21. August 2026 stellte das Nationale Zentrum für Forschung und technologische Entwicklung (EKETA) in Ptolemaida dem stellvertretenden Innenminister für Makedonien–Thrakien, Konstantinos Gioulekas, den Projektstand des Hydrogen Innovation Hub vor. Im Mittelpunkt des Treffens standen der konkrete Standort, der technische Zuschnitt der Einrichtung und ihre Rolle für die Transformation der regionalen Wirtschaft in Westmakedonien.

Der Hub ist auf dem früheren AEVAL-Gelände in der Nähe von Ptolemaida geplant und soll eine durchgängige Wertschöpfungskette für Wasserstofftechnologien abbilden: von der Erzeugung – unter anderem über Elektrolyse in Verbindung mit Photovoltaik – über Speicherung und Betankung bis zu Anwendungsfeldern in Mobilität und Industrie auf Basis von Brennstoffzellen. Nach Angaben von EKETA soll der Standort Forschung, Erprobung und den Transfer in industrielle Pilotprojekte bündeln.

Das Vorhaben ist Teil der regionalen Strategie für Dekarbonisierung und Strukturwandel nach dem schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. EKETA betont, dass der Hydrogen Innovation Hub mit bestehenden und geplanten Investitionen verknüpft werde, um Kompetenzen in Westmakedonien zu sichern und neue industrielle Aktivitäten zu entwickeln. Die Abstimmung mit regionalen und nationalen Programmen läuft, konkrete Fristen für die Inbetriebnahme wurden bei dem Termin nicht genannt.

Im technischen Konzept stehen modulare Versuchsanlagen im Vordergrund, die skalierbar sind und Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen ermöglichen. Vorgesehen sind zudem Schnittstellen zur lokalen Energieinfrastruktur, damit Erzeugung, Speicherung und Nutzung in realen Betriebsumgebungen getestet werden können. Damit zielt das Projekt auf messbare Lerneffekte entlang der gesamten Kette – von der Elektrolyse über Logistik bis zum Einsatz von Brennstoffzellen in verschiedenen Anwendungsbereichen.

Beobachter in der Region verbinden mit dem Hub die Erwartung, dass Westmakedonien seine Rolle als Energie- und Industriestandort neu definiert. Aussagen zu künftigen Beschäftigungseffekten oder zum endgültigen Investitionsvolumen wurden bei dem Besuch nicht beziffert und bleiben Planwerte, die von Förderentscheidungen und Baufortschritten abhängen. Fest steht: Mit der in Ptolemaida gebündelten Infrastruktur schafft EKETA eine Plattform, die Forschung und Praxis näher zusammenführt und damit die Ausgangsbedingungen für wasserstoffgetriebene Wertschöpfung verbessert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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