Wirtschaft

Ministerrat in Athen tagt zu Ellada 2.0, Teuerung und Schulstart

Unter Leitung von Kyriakos Mitsotakis beriet der griechische Ministerrat am 24. August in Athen über den Fortschritt von "Ellada 2.0", Maßnahmen gegen Preissteigerungen sowie den Start in Schul- und Hochschuljahr; zudem standen neue Raumordnungsrahmen…

Der Ministerrat der Hellenischen Republik ist am 24. August 2026 in Athen zusammengetreten. Die Sitzung unter Leitung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis begann nach Regierungsangaben um 11.30 Uhr im Megaro Maximos. Auf der Tagesordnung standen sieben Sachpunkte: im Mittelpunkt der Fortschrittsbericht zum nationalen Aufbau- und Resilienzplan Ellada 2.0, die Eindämmung der anhaltenden Preissteigerungen sowie die operative Vorbereitung des neuen Schul- und Hochschuljahres. Ergänzend wurden neue spezielle Raumordnungsrahmen für den Tourismus und für Anlagen erneuerbarer Energien beraten, außerdem ein Paket zur organisatorischen Modernisierung der kommunalen Verwaltung durch das Innenministerium.

Zum Programm Ellada 2.0 legte die Regierung eine Bilanz des Umsetzungsstands vor. Demnach sollen offene Projekte beschleunigt, Finanzierungsabrufe gesichert und Berichtspflichten gegenüber den EU-Institutionen fristgerecht bedient werden. Der Plan bildet weiterhin den Kern der investiven Agenda für Digitalisierung, Infrastruktur und klimabezogene Vorhaben; die zuständigen Stellen führen den Maßnahmenkatalog und jüngste Anpassungen fort.

Die Teuerung blieb ein zweiter Schwerpunkt. Das Kabinett zog eine Zwischenbilanz zu bereits ergriffenen Eingriffen in besonders preissensible Bereiche und diskutierte zusätzliche Schritte zur Preisdämpfung. Genannt wurden verstärkte Marktaufsicht, Absprachen mit Handelsketten über befristete Preissenkungen und gezielte Entlastungen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Konkrete Starttermine für neue Preisaktionen wurden in der Sitzungsvorlage nicht als Beschluss fixiert; eine terminliche Festlegung bleibt offiziellen Verlautbarungen vorbehalten.

Das Bildungsministerium berichtete über den Stand der Vorbereitungen für den Schul- und Hochschulstart. Vorgesehen sind organisatorische Maßnahmen für den Unterrichtsbetrieb, digitale Unterstützungsangebote und punktuelle Anpassungen im Regelwerk, die das Ministerium in Kürze näher ausführen will. Im Bereich Raumordnung diskutierte das Kabinett fachliche Leitplanken für Tourismusstandorte und für die Standortwahl erneuerbare Energien, um Planungsrecht und Genehmigungsverfahren zu straffen und Konflikte mit Schutzgebieten zu reduzieren.

Die Sitzung markiert die Rückkehr der Regierungsgeschäfte nach der Sommerpause und die inhaltliche Bündelung vor dem politischen Herbst. Beschlüsse zu einzelnen Fristen und weiteren Entlastungen werden nach amtlicher Veröffentlichung erwartet; Bewertungen der Folgen bleiben bis dahin politischen und ökonomischen Einschätzungen vorbehalten.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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