Wirtschaft

METLEN kündigt neue Speicherprojekte an und bekräftigt Vorhaben in Griechenland

Am 26. August 2026 hat METLEN neue Vorhaben zur Energiespeicherung in Vereinigtem Königreich, Italien und Griechenland gemeldet und den Status zentraler Partnerschaften in Griechenland mit PPC, Karatzis und Tsakos präzisiert.

METLEN hat am 26. August 2026 zusätzliche Projekte für Batterie-Energiespeicher in Europa angekündigt und dabei die Pipeline in Griechenland bekräftigt. Das Unternehmen verweist auf bereits geschlossene Vereinbarungen und laufende Genehmigungs- sowie Finanzierungsprozesse; konkrete Inbetriebnahmedaten bleiben abhängig von regulatorischen Entscheidungen und Projektfinanzierungen.

Für Griechenland sind drei Bausteine zentral: Erstens ein am 5. März 2026 bekanntgegebenes Joint Venture mit dem Energieversorger PPC Group, das die Entwicklung, den Bau und Betrieb von Batterie-Energiespeichern mit bis zu 1.500 MW und 3.000 MWh über mehrere Länder vorsieht; Griechenland wird als Kernmarkt genannt. Zweitens eine am 9. Oktober 2025 vereinbarte Partnerschaft mit der Karatzis Group für eine eigenständige Speichereinheit von 330 MW und 790 MWh in Thessalien. Drittens eine am 22. Januar 2026 bestätigte strategische Kooperation mit der Tsakos Group für ein Hybridkraftwerk in Mittelgriechenland, das ein Photovoltaikfeld von 251,9 MW mit einem Speicher von 375 MWh kombiniert.

Diese Angaben gehen aus Unternehmensmitteilungen von METLEN, Bekanntmachungen der PPC Group sowie Presseinformationen von Karatzis und Tsakos hervor. Die Ankündigung vom 26. August ordnet die griechischen Vorhaben in eine erweiterte europäische Speicherstrategie ein, die parallel Projekte im Vereinigten Königreich und in Italien verfolgt. Angaben zu Investitionssummen wurden nicht aktualisiert; METLEN und die Partner verweisen auf laufende Prüfungen.

Für den griechischen Strommarkt wären bei Umsetzung vor allem drei Effekte zu erwarten: eine bessere Integration volatiler erneuerbarer Erzeugung, zusätzliche Regelenergie- und Flexibilitätskapazitäten sowie zeitlich begrenzte Beschäftigungsimpulse in der Bauphase. Netzseitige Vorteile hängen laut den Unternehmen von Projektstandorten, Anschlusskapazitäten und dem Ergebnis der laufenden Ausschreibungs- und Förderrahmen ab.

Zugeschriebene Aussagen betreffen insbesondere Erwartungen zu Genehmigungsfortschritten und Bauzeitplänen, die in den Mitteilungen als abhängig von finalen behördlichen Entscheidungen, Netzanschlusszusagen und Finanzierungen eingeordnet sind. Verbindlich belegt sind Stand heute die beschriebenen Rahmenvereinbarungen, die technischen Zielgrößen und die regionale Zuordnung der Projekte in Griechenland.

Mit der aktuellen Meldung setzt METLEN seine Kommunikation nach der Umfirmierung und dem Ausbau des Geschäftsbereichs Erneuerbare und Speicher fort. Für Griechenland bleibt die operative Reihenfolge klar: Abschluss der Genehmigungen, Finanzierungsentscheidungen, Baubeginn. Erst danach lassen sich belastbare Aussagen zu Inbetriebnahmen treffen.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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