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Mann schießt in Geschäft in Thessaloniki – Polizei nimmt 40-Jährigen fest

In der Straße Kassandrou in Thessaloniki feuerte ein Mann mit einer Schrotflinte in einem Geschäft. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm einen 40-Jährigen fest; nach der Waffe wird weiter gesucht.

In Thessaloniki hat ein Mann in einem Geschäft an der Straße Kassandrou mit einer Schrotflinte geschossen. Verletzt wurde niemand. Nach übereinstimmenden lokalen Berichten ereignete sich der Vorfall am 30. August 2026 im Zentrum der Stadt. Die Polizei nahm kurz darauf einen Tatverdächtigen fest, den ERT als 40-jährigen Mann bezeichnet. Angaben zur Identität machte die Behörde zunächst nicht öffentlich.

Nach Darstellung von Augenzeugen und Medien betrat der Mann zuerst das Geschäft und wurde von zwei Mitarbeiterinnen hinausgebeten, weil er offenbar versuchte, Gegenstände zu stehlen. Wenig später kehrte er mit einer Schrotflinte zurück und gab Schüsse ab. Mehrere Berichte sprechen davon, dass er im Innenraum in Richtung Decke feuerte und anschließend außerhalb des Ladens erneut schoss. Die beiden Angestellten blieben körperlich unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Das Geschäft wurde nach dem Vorfall vorübergehend geschlossen.

Die Hellenische Polizei bestätigte die Festnahme. Ob die benutzte Schrotflinte bereits gefunden wurde, blieb zunächst unklar; ERT und andere Medien meldeten, die Waffe sei noch nicht sichergestellt. Ermittlerinnen und Ermittler sicherten Spuren am Tatort. Nach übereinstimmenden Berichten prüfen sie Aufnahmen umliegender Kameras und befragen Zeuginnen und Zeugen, um den Ablauf und mögliche Fluchtwege zu rekonstruieren. Die Staatsanwaltschaft führt das Verfahren, üblich sind in dieser Phase nur begrenzte Angaben zu Person und Detailumständen bis zu einer formellen Anklage.

Laut lokalen Medien datieren die Schüsse auf den frühen Nachmittag des 30. August. In der Umgebung der Kassandrou herrschte demnach erhebliche Verunsicherung; Anwohnende und Ladenbetreiberinnen und -betreiber berichteten von einer kurzzeitigen Unterbrechung des Geschäftslebens. Die polizeilichen Maßnahmen konzentrieren sich nach übereinstimmenden Angaben auf die Beschaffung der Schusswaffe, mögliche Vorstrafen des Festgenommenen und das Tatmotiv.

Der Vorfall hat in Thessaloniki erneut eine Diskussion über die Sicherheit in dicht frequentierten Innenstadtbereichen befeuert. Medien wie ERT, Athens Voice und SKAI verweisen darauf, dass in Einzelfällen auch vermeintliche Alltagsdelikte eskalieren können. Konkrete politische Reaktionen oder gesetzgeberische Vorstöße wurden bis Redaktionsschluss nicht bekannt. Zuständig für weitere Auskünfte bleibt die Hellenische Polizei; die Staatsanwaltschaft in Thessaloniki wird über das Verfahren entscheiden. Der Fall betrifft die Region Zentralmakedonien.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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