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Kulturministerium und Universität Peloponnes sichern Bestände des Theatermuseums mit Vierjahresprogramm

Das griechische Ministerium für Kultur hat mit dem Department für Theaterstudien der Universität Peloponnes eine vierjährige Programmvereinbarung zur Dokumentation, Konservierung und digitalen Aufbereitung der Sammlungen des Theatermuseums geschlossen; Budget: 1,2 Millionen Euro.

Das Ministerium für Kultur hat mit dem Department für Theaterstudien der Universität Peloponnes eine vierjährige Programmvereinbarung zur wissenschaftlichen Dokumentation, präventiven Konservierung und digitalen Aufbereitung der Sammlungen des Theatermuseums unterzeichnet. Das Gesamtbudget beträgt 1,2 Millionen Euro. Der akademische Partner mit Sitz in Nafplio übernimmt zentrale Aufgaben der Erfassung und fachlichen Bearbeitung, das Ministerium stellt Mittel und Infrastruktur bereit.

Die Vereinbarung zielt auf eine dauerhafte Unterbringung des Archiv- und Bibliotheksbestands im Haus Alexandros Soutsos sowie auf die museologische Neuaufstellung des Theatermuseums im Tsaousoglou-Komplex in Athen. Geplant sind die systematische Inventarisierung, konservatorische Sicherungsmaßnahmen, die digitale Erfassung und die schrittweise Veröffentlichung der Bestände über geeignete Online-Angebote. Zuständigkeiten und Abläufe zwischen dem Ministerium für Kultur und der Universität Peloponnes werden dabei formalisiert, um kontinuierliche Pflege und öffentlichen Zugang zu gewährleisten.

Nach Angaben des Ministeriums wurden die Sammlungen einschließlich des wertvollen Archivs im Jahr 2021 angekauft. Museum und Archiv sind seit 2016 als „neuere Denkmäler“ eingestuft; maßgeblich ist hierfür der Rechtsrahmen des Gesetz 4858/2021 zum Schutz des kulturellen Erbes. Damit stehen die Bestände unter staatlichem Denkmalschutz; die jetzt beschlossene Kooperation bildet die rechtliche und organisatorische Klammer, um Sicherung, Erschließung und Präsentation im Rahmen dieses Status planbar umzusetzen.

Die Trennung der Funktionen nach Standorten ist Teil des Konzepts: Im Haus Alexandros Soutsos liegt der Schwerpunkt auf Archiv- und Bibliotheksarbeit, während der Tsaousoglou-Komplex die museologische Präsentation aufnimmt. So kann die fachliche Expertise des Department für Theaterstudien in Nafplio mit den Sammlungsstandorten in Athen verbunden werden. Praktische Arbeiten wie Bestandsaufnahme, konservatorische Erstversorgung und Digitalisierung erfolgen etappenweise an den vorgesehenen Orten.

Für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit verspricht das Vorhaben spürbare Verbesserungen: Die Quellengrundlage zur Theatergeschichte Griechenlands soll verlässlicher erschlossen, konservatorisch stabilisiert und über digitale Kataloge besser zugänglich gemacht werden – auch für Nutzerinnen und Nutzer außerhalb Athen. Die vierjährige Finanzierung gibt den beteiligten Stellen Planungssicherheit; konkrete Feintermine für einzelne Arbeitspakete wurden in der Mitteilung jedoch nicht genannt. Klar ist, dass der Prozess von der Erfassung über die digitale Erschließung bis zur museologischen Umsetzung in Stufen angelegt ist und damit den langfristigen Erhalt und die zeitgemäße Vermittlung der Sammlungen des Theatermuseums absichert.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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