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Katrinis fordert heimische Wertschöpfung bei FREMM‑Vereinbarung mit Italien (Unterzeichnung 8. September 2026)

Vor der am 8. September 2026 in Rom erwarteten Unterzeichnung einer Implementing Arrangement zur Übernahme von zwei italienischen FREMM‑Fregatten („Bergamini“) fordert PASOK‑KINAL‑Abgeordneter Michalis Katrinis verbindliche Zusagen für griechische Industriepartnerschaften und technische Eigenständigkeit.

Kurzmeldung

Die griechisch‑italienische Vereinbarung zur Aktivierung der Beschaffung von zwei FREMM‑Fregatten der Klasse Bergamini soll nach übereinstimmenden Medienmeldungen und offiziellen Angaben am 8. September 2026 in Rom formell unterzeichnet werden. Vor diesem Schritt hat Michalis Katrinis, Abgeordneter von PASOK‑KINAL und zuständig für den parlamentarischen Bereich Nationale Verteidigung, in einem Gespräch bei ERTnews Radio 105,8 betont, dass ein bloßer Kauf nicht ausreiche.

Er forderte verbindliche Regelungen zur Beteiligung griechischer Unternehmen, zur Wartung vor Ort und zum Transfer verteidigungsrelevanter Technologie.\n\nKatrinis argumentiert, dass Nachrüstungen, Instandhaltung, Logistik und Ausbildung systematisch mit inländischer Wertschöpfung verknüpft werden müssten, um Versorgungssicherheit und Einsatzbereitschaft der Hellenischen Marine zu garantieren. Er sprach sich für verbindliche Vertragsklauseln aus, die lokale Industrieanteile, Dual‑use‑Kooperationen sowie Schulungs‑ und Werftkapazitäten sichern. Konkrete Zahlen zu Industrieanteilen oder konkreten Transfermodalitäten wurden in der Sendung nicht genannt; solche Details sollen nach der Implementierungsvereinbarung festgelegt werden.\n\nDie vereinbarte Implementing Arrangement zielt nach Medienberichten darauf ab, den rechtlichen, finanziellen und technischen Rahmen für den Transfer der Einheiten zu definieren – einschließlich Kompatibilität mit bestehenden Systemen, Möglichkeiten künftiger Nachrüstungen sowie logistischer Unterstützung.

Sicherheitsanalysten bewerten die kurzfristige Wirkung der Beschaffung vor allem in den Bereichen Luftabwehr und U‑Boot‑Gegenmaßnahmen; der mittelfristige Fähigkeitszuwachs hänge jedoch von Lieferketten, Munitionsverfügbarkeit und nationalen Werftkapazitäten ab.\n\nAus industriepolitischer Sicht wird die bevorstehende Vereinbarung als Testfall für die europäische Rüstungskooperation zwischen Griechenland und Italien gesehen: Entscheidend ist, ob Umsetzungsdokumente verbindliche Pfade zur Einbindung griechischer Firmen enthalten. Solche Zusagen würden nicht nur operative Vorteile bringen, sondern auch lokale Arbeitsplätze und spezialisierte technische Kompetenzen stärken. Die Aussagen von Michalis Katrinis stammen aus dem Gespräch bei ERTnews Radio 105,8; der Termin 8.

September 2026 wird in mehreren griechischen Medien und offiziellen Verlautbarungen genannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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