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Kastoria: Abgeordnete Maria Antoniou berichtet über drittes Unterstützungsprogramm für die Pelzbranche

Nach einem Treffen mit dem stellvertretenden Wirtschafts- und Finanzminister Nikos Papathanasis am 18. August 2026 erklärte die ND-Abgeordnete Maria Antoniou, für die Region Kastoria werde ein „3o Programma Enischyses“ für Unternehmen der Pelzbranche vorbereitet.

Nach einem Arbeitsgespräch in Athen hat die Parlamentsabgeordnete Maria Antoniou (Nea Demokratia) am 18. August 2026 erklärt, die Regierung bereite ein drittes Unterstützungsprogramm für Unternehmen der Pelzbranche vor. Gesprächspartner sei der stellvertretende Minister für nationale Wirtschaft und Finanzen, Nikos Papathanasis, gewesen. Ein offizieller Förderaufruf liegt bislang nicht vor; die Abgeordnete sprach von inhaltlich weit fortgeschrittenen Abstimmungen für die Region Kastoria.

Zu Umfang und Zeitplan wurden keine belastbaren Angaben gemacht. Nach Darstellung der Beteiligten soll das Vorhaben eng an das Schedio Dikaies Anaptyxiakes Metabases (SDAM) gekoppelt werden, das den Strukturwandel in besonders betroffenen Gebieten steuert. Als Arbeitstitel kursiert „3o Programma Enischyses“. Denkbar ist, dass Maßnahmen in bestehende Förderschienen wie das Eidiko Programma Dikaies Anaptyxiakes Metabases integriert werden; bestätigt ist das nicht. Klar ist hingegen der regionale Fokus: Die Westmakedonien und insbesondere Kastoria gelten traditionell als Zentrum der griechischen Pelzherstellung.

Für die betroffenen Unternehmen („epicheireseis gounopoiias“) wäre ein neues Programm von unmittelbarer Relevanz. Die Branche hat in den vergangenen Jahren wiederholt Belastungen erlebt und zuvor bereits auf staatliche Hilfen zurückgegriffen. Lokalpolitiker und Branchenvertreter verweisen darauf, dass kurzfristige Liquiditätshilfen nur wirken, wenn sie transparent vergeben werden und mit Qualifizierungs- sowie Übergangsmaßnahmen verzahnt sind. Konkrete Vergabekriterien, beihilferechtliche Rahmenbedingungen und etwaige Eigenanteile sind bislang offen.

Die Hinweise auf das Vorhaben stammen aus übereinstimmenden Berichten regionaler Medien und aus Stellungnahmen der Abgeordneten. Primärdokumente der zuständigen Ministerien – etwa Kabinettsbeschlüsse, Haushaltsvermerke oder veröffentlichte Call‑Texte – lagen zum Redaktionsschluss nicht vor. Damit bleiben zentrale Parameter ungeklärt: das Budget, die genaue Zielgruppe, die Frage, ob es sich überwiegend um Zuschüsse handelt oder ob auch Kreditlinien und Beschäftigungskomponenten vorgesehen sind, sowie der verbindliche Zeitplan für Anträge.

Als nächster Prüfungspunkt gilt die formale Bekanntmachung durch das Ministerium für nationale Wirtschaft und Finanzen. Erst mit einem veröffentlichten Aufruf wird erkennbar, wie das „3o Programma Enischyses“ die Ziele des Schedio Dikaies Anaptyxiakes Metabases praktisch unterlegt und welche Rolle regionale Durchführungsstellen in Kastoria übernehmen. Bis dahin ist die zentrale Nachricht der Tag: Die politische Weichenstellung für ein weiteres Hilfspaket ist nach Angaben von Maria Antoniou erfolgt; die Umsetzung hängt nun an konkreten Verwaltungsakten und Terminen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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