Umwelt

Hitzewelle in Griechenland: Sonntag gilt als kritischster Tag – Westgriechenland besonders belastet

Das Nationale Observatorium Athen erwartet am 23. August die größten Belastungen; hohe Temperaturen halten voraussichtlich bis mindestens 26. August an. Westgriechenland zählt zu den heißesten Gebieten.

Griechische Meteorologen warnen vor einer anhaltenden Hitzewelle, die am 23. August ihren Höhepunkt erreichen könnte. Nach Einschätzung des Nationalen Observatoriums Athen (Meteo.gr) zählen Westgriechenland und weite Teile des Festlands zu den besonders belasteten Regionen. Bereits für den 22. August wurden verbreitet sehr hohe Werte gemeldet; in den Prognosen bleibt die Hitze bis mindestens 26. August auf erhöhtem Niveau.

Laut Meteo.gr sind in den kommenden Tagen auf dem Festland wiederholt Tageshöchstwerte um 36 bis 40 Grad zu erwarten, lokal bis zu 41 Grad. Nächtliche Abkühlung bleibt in dicht bebauten Gebieten – etwa in Athen – eingeschränkt, was die gesundheitliche Belastung erhöht. Das Regionalportal Pelop.gr berichtet, dass Westgriechenland am Wochenende zu den wärmsten Gebieten gehört und der Sonntag als schwierigster Tag eingestuft wird. Ähnliche Einordnungen veröffentlichten die Tageszeitungen Ekathimerini und Ta Nea, die auf modellgestützte Vorhersagen für eine Hitzedauer bis zur Wochenmitte verweisen. Die staatliche Nachrichtenagentur AMNA nennt vergleichbare Werte und eine nur zögerliche Entspannung ab Wochenbeginn.

Behördliche Hinweise zielen auf Prävention: Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz ruft dazu auf, Aufenthalte in der direkten Sonne während der heißesten Stunden zu vermeiden, ausreichend zu trinken und auf gefährdete Personen zu achten. Kommunen bereiten klimatisierte Aufenthaltsräume vor oder weiten bestehende Angebote aus. Zugleich bleibt die Vegetationsbrandgefahr erhöht; Zivilschutz und Feuerwehr bitten um strikte Beachtung lokaler Verbote für offenes Feuer und witterungsbedingter Sperrungen.

Die Prognosen stützen sich auf aktuelle Modellläufe des Nationalen Observatoriums Athen. Danach ist der Sonntag, 23. August, in mehreren Landesteilen der vorläufige Höhepunkt der Hitzewelle; in Westgriechenland werden die höchsten Werte erwartet. Für den Zeitraum bis mindestens 26. August deuten die Modelle auf anhaltend überdurchschnittliche Temperaturen hin. Eine mögliche Abschwächung zur Wochenmitte bleibt an die großräumige Strömung gekoppelt und ist daher mit Unsicherheiten behaftet.

Bestätigte Messwerte und amtliche Warnstufen können regional abweichen, etwa durch Seewinde oder lokale Effekte. Die hier genannten Datumsangaben und Temperaturspannen sind Vorhersagen; tatsächliche Maxima können je nach Tagesgang und Ort differieren. Behörden raten, kurzfristige Aktualisierungen zu beachten. Unabhängig von der genauen Dynamik gilt Westgriechenland nach übereinstimmenden Meldungen von Meteo.gr, Pelop.gr, Ekathimerini, Ta Nea und AMNA als einer der Schwerpunkte dieser Hitzelage.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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