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Griechenland ruft für den 24. August „Red Code“ in mehreren Regionen aus

Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz erklärte am 23. August 2026 für Montag, den 24. August, in mehreren Regionen die Mobilisierung „Red Code“ wegen sehr hoher Waldbrandgefahr (Gefahrenstufe 4).

Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz hat am 23. August 2026 per Mitteilung den Zustand der Mobilisierung „Red Code“ für Montag, den 24. August 2026, ausgerufen. Grundlage ist die tagesaktuelle Gefahreneinschätzung des Generalsekretariats für Zivilschutz, das die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 („sehr hoch“) ansetzt. Die Mobilisierung ist ein operatives Instrument und ergänzt die Gefahrenstufe: Sie versetzt Behörden in besondere Bereitschaft und bündelt Abläufe für eine schnelle Erstreaktion.

Betroffen sind die gesamte Region Attika einschließlich der Insel Kythira, in der Region Mittelgriechenland die Regionalbezirke Fthiotida, Böotien und Euböa (einschließlich Skyros), auf der Peloponnes die Regionalbezirke Korinthia, Argolis und Lakonien, ferner die Kykladen sowie in der Nordägäis die Inseln Lesbos, Chios, Samos und Ikaria. Die Einstufung bezieht sich gleichermaßen auf Festland und Inseln und wird in den genannten Verwaltungseinheiten angewendet.

Mit der Aktivierung des „Red Code“ wird der nationale Mechanismus in volle Bereitschaft versetzt: Dienststellen und Einsatzkräfte werden personell und materiell verstärkt, Löschmittel vorpositioniert und Maßnahmen zur kurzfristigen Schadensbegrenzung vorbereitet. Die operative Koordination liegt bei der Feuerwehr; das Generalsekretariat für Zivilschutz steuert die lageabhängigen Maßnahmen überregional und stimmt sie mit weiteren zuständigen Diensten ab. Kommunen und Regionalverwaltungen in den betroffenen Gebieten wurden aufgefordert, umgehend ihre lokalen und regionalen Koordinationsorgane für den Zivilschutz einzuberufen und Präventions- sowie Einsatzpläne zu aktualisieren.

Die Feuerwehr erinnert in diesem Zusammenhang an zentrale Verhaltensregeln: keine offenen Flammen im Freien, keine landwirtschaftlichen Abbrennungen, besondere Vorsicht bei Arbeiten mit Funkenbildung sowie unverzügliche Meldung jeglicher Rauchentwicklung an die Notrufnummer 199. Die Behörden betonen, dass die Risikokarte täglich neu bewertet wird; die Kategorie 4 beruht auf meteorologischen Prognosen, Boden- und Vegetationszustand sowie weiteren lokalen Faktoren und kann kurzfristig angepasst werden.

Der Schritt folgt einer Serie heißer und trockener Tage. Ziel der Mobilisierung ist es, Früherkennung, Alarmierung und Erstangriff zu beschleunigen und damit die Chancen auf Eindämmung möglicher, witterungsbedingt begünstigter Brandausbrüche zu erhöhen. Die Anordnung ist präventiv und operativ; sie ist keine Evakuierungsanordnung. Längerfristige forst- und infrastrukturpolitische Maßnahmen zur Risikoreduzierung sind davon unberührt. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen – Einheimische wie Besucher – wird gebeten, amtliche Hinweise des Generalsekretariats für Zivilschutz und der Feuerwehr laufend zu beachten und Warnmeldungen konsequent Folge zu leisten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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