Umwelt

Griechenland: Hitzewelle bis 42 °C – Zivilschutz stuft Attika und weitere Gebiete in Kategorie 4 (24. August 2026)

Am 24. August 2026 verzeichnet Griechenland eine anhaltende Hitzewelle mit lokal bis zu 42 °C. Das Generalsekretariat für Zivilschutz weist Attika und zahlreiche weitere Regionen als „sehr hohes“ Waldbrandrisiko (Kategorie 4) aus und versetzt…

Griechenland steht am 24. August 2026 unter dem Eindruck einer fortgesetzten Hitzewelle: Der Wetterdienst Meteo des Nationalen Observatoriums Athen und der Hellenische Wetterdienst melden landesweit außergewöhnlich hohe Temperaturen mit Spitzenwerten bis zu 42 °C, in Athen auch ungewöhnlich hohen nächtlichen Temperaturen. Parallel hat das Generalsekretariat für Zivilschutz die Tageskarte zur Vorhersage des Waldbrandrisikos veröffentlicht und zahlreiche Gebiete in die Kategorie 4 („sehr hoch“) eingestuft. Staatliche und kommunale Einsatzstrukturen wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt.

Die meteorologische Lage ist durch den Zustrom sehr warmer und trockener Luftmassen aus Nordafrika geprägt. In Verbindung mit ausgetrockneter Vegetation und zeitweilig auffrischendem Wind erhöht dies die Entzündlichkeit in weiten Teilen des Landes. Laut der amtlichen Risikokarte sind unter anderem Attika, Evia (mit Skyros), Fthiotida, Korinthia, Argolis, Laconia, die Kykladen sowie die Inseln Lesbos, Chios, Samos und Ikaria betroffen. Für diese Gebiete gilt das sehr hohe Waldbrandrisiko der Kategorie 4; lokal kann es je nach Wind und Exposition zu raschen Feuerentwicklungen kommen.

Die Behörden verweisen auf zwei parallel wirkende Gefahren: Hitzebelastung in Städten mit geringer nächtlicher Abkühlung und stark erhöhte Waldbrandgefahr in bewaldeten und buschbestandenen Zonen. Der Zivilschutz und die Feuerwehr haben zusätzliche Kräfte und Mittel in Bereitschaft genommen. Kommunen und Aufsichtsbehörden erinnern an Hitzeschutz- und Arbeitsschutzregeln, insbesondere an die Begrenzung schwerer körperlicher Tätigkeiten in der Mittagshitze sowie an Vorsicht bei allen Aktivitäten in der Nähe von Vegetation. Offene Feuerquellen im Freien sind zu vermeiden; bei Rauch- oder Brandwahrnehmung sind umgehend die Notrufnummern zu nutzen.

Hintergrund: Griechenland verzeichnet in den Sommermonaten wiederkehrende Hitzeepisoden, die das Risiko großflächiger Vegetationsbrände erhöhen. Frühwarninstrumente wie die tägliche Gefahrenkarte des Zivilschutzes und abgestufte Einsatzpläne der Regionen sollen eine schnelle Koordination zwischen Feuerwehr, Kommunen und zentralen Diensten erleichtern. Für den 24. August 2026 liegt der Schwerpunkt auf Prävention und schneller Erstreaktion, während Wetterdienste die weitere Entwicklung der Hitzewelle eng beobachten. Prognosen für die Folgetage hängen von der Persistenz der nordafrikanischen Heißluft ab; eine Entspannung ist erst mit einer Umstellung der Strömungslage zu erwarten.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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