Heute, am 19. August 2026, rechnet der Nationale Wetterdienst Griechenlands (EMY) landesweit mit sehr warmem Sommerwetter. Die Höchstwerte steigen auf dem Festland verbreitet auf 35 bis 37 Grad, örtlich etwas darüber. Küstenregionen und einige Inseln bleiben etwas kühler, wo Meeresbrisen das Temperaturniveau dämpfen. Für Athen und weite Teile von Attika wird ein heißer Tagesverlauf mit nur schwacher Abkühlung in den dicht bebauten Stadtbereichen erwartet.
Gleichzeitig weist die EMY für den Nachmittag und Abend auf eine erhöhte Gewitterneigung hin. Betroffen sind vor allem nördliche und gebirgige Landesteile, von Makedonien über Thrakien bis in einzelne Mittelgebirgsketten des Festlands. In diesen Zonen können Schauer und Gewitter lokal kräftig ausfallen, begleitet von stürmischen Böen und kurzzeitigem Starkregen. Kleinkörniger Hagel ist nicht auszuschließen. Die Gewitter treten typischerweise punktuell auf; gebietsweise bleibt es trotz hoher Bewölkung trocken.
Die Wetterlage ist geprägt von einem Warmluftschub, der die Temperaturen auf deutlich überdurchschnittliche Werte anhebt. Bei starker Einstrahlung und labil geschichteter Luft begünstigt die thermische Konvektion das Aufleben einzelner Gewitterzellen an den Nachmittags- und Abendstunden. Solche Konstellationen führten in der Vergangenheit lokal zu überlasteten Regenwassersystemen, kurzzeitigen Überflutungen in urbanen Bereichen und Hangrutschungen in steilerem Gelände. Behörden und Zivilschutz verweisen entsprechend auf allgemeine Vorsichtsmaßnahmen bei Hitze und Gewittern: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, direkte Mittagssonne meiden, körperliche Anstrengung reduzieren sowie bei aufziehenden Gewittern Schutz in Gebäuden suchen und exponierte Lagen meiden.
Für die unmittelbare Umgebung von Athen bleibt die Gewitterwahrscheinlichkeit nach derzeitigem Stand geringer als in den nördlichen Regionen, die Hitzebelastung jedoch hoch. In der Verwaltungsregion Ostmakedonien und Thrakien ist die Kombination aus Hitze am Tag und möglicher Gewittertätigkeit am späten Nachmittag besonders zu beachten. Verkehrsteilnehmende sollten bei Starkregen mit reduzierter Sicht und Aquaplaning rechnen.
Im Ausblick deutet die EMY auf eine Fortsetzung der warmen Phase in den kommenden Tagen, mit örtlich begrenzten Gewittern vor allem im Binnenland. Die genaue Entwicklung hängt von der Positionierung benachbarter Druckgebilde ab und bleibt in der Detailprognose unsicher. Aktuelle Hinweise und etwaige amtliche Warnungen werden fortlaufend aktualisiert.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).