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«Griechenland 2.0»: Auszahlungen erreichen 24,6 Milliarden Euro – Regierung sieht Umsetzung in der Endphase

Die Gesamtauszahlungen im Aufbauplan «Griechenland 2.0» belaufen sich nach Regierungsangaben auf 24,6 Milliarden Euro. Die Europäische Kommission hat jüngste Tranchen bestätigt; bis zum Abschluss der RRF im Dezember 2026 werden weitere Mittel erwartet.

Die Gesamtauszahlungen im nationalen Aufbauplan Griechenland 2.0 haben 24,6 Milliarden Euro erreicht. Das teilte die Regierung mit; EU-Unterlagen bestätigen jüngste Tranche-Freigaben der Europäischen Kommission. Athen spricht von einer Endphase der Umsetzung und erwartet weitere Mittel bis zum Abschluss der Wiederaufbau- und Resilienzfazilität (RRF) im Dezember 2026.

Die Summe umfasst Zuschüsse an den Staatshaushalt und Darlehen an Unternehmen über den Kreditpfeiler des EU-Aufbaufonds. Nach Darstellung des griechischen Finanzministeriums entsprechen die bisherigen Auszahlungen rund zwei Dritteln des gesamten Programmbudgets. Bei den Zuschüssen erfolgt die Zahlung an den griechischen Staat jeweils nach Erreichen definierter Meilensteine; die Darlehen werden über Geschäftsbanken auf Basis abgeschlossener Verträge an private Investitionen weitergereicht.

Die Europäische Kommission hatte in den vergangenen Monaten weitere Tranchen für Athen freigegeben, nachdem zuvor überprüfte Reform- und Investitionsziele erreicht worden seien. Parallel wurden Anpassungen des Plans notifiziert, die laut Regierung eine Beschleunigung der operativen Abwicklung ermöglichen sollen. Die Bank von Griechenland verweist in ihren jüngsten Einschätzungen auf die Bedeutung der RRF-Mittel für Produktivität, Digitalisierung und die ökologische Transformation, mahnt jedoch, dass Projektrisiken und Vergabeverfahren weiterhin eng gesteuert werden müssten.

Fakt ist: 24,6 Milliarden Euro sind bislang an Griechenland 2.0 geflossen. Zugeschrieben wird der Fortschritt den erreichten Meilensteinen und der hohen Nachfrage nach Darlehen; offen bleibt, in welchem Tempo die verbleibenden Projekte umgesetzt werden. Prognosen der Regierung gehen davon aus, dass die Auszahlungen in den Jahren 2025 und 2026 anziehen, weil große Vorhaben in Infrastruktur, Energie und Verwaltung in die Bau- und Beschaffungsphase eintreten.

Mit Blick auf die Frist Dezember 2026 bleibt entscheidend, dass die noch ausstehenden Ziele rechtzeitig zertifiziert werden. Die Europäische Kommission prüft jede Tranche ex post; Verzögerungen können Zahlungen verschieben. Das griechische Finanzministerium will die Projektsteuerung und Berichtspflichten weiter verdichten. Eine abschließende Bewertung der Gesamtwirkung ist erst möglich, wenn sowohl die verbleibenden EU-Mittel geflossen als auch die Investitionen in der Realwirtschaft wirksam geworden sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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