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EODY warnt vor sehr intensiver Zirkulation des West-Nil-Virus – weitere Zunahme der Fälle erwartet

Griechenlands Gesundheitsbehörde EODY meldet eine sehr intensive Zirkulation des West-Nil-Virus in mehreren Regionen, darunter Attika, Zentralmakedonien und die Peloponnes. Die Behörden erwarten einen Anstieg der gemeldeten Fälle und empfehlen verstärkte Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen.

Griechenlands Nationaler öffentlicher Gesundheitsdienst EODY warnt aktuell vor einer sehr intensiven Zirkulation des West-Nil-Virus. Auf Basis der laufenden Überwachung der Saison 2026 rechnen die Behörden mit einem weiteren Anstieg der gemeldeten Infektionen. Betroffen sind mehrere Landesteile, darunter Attika, Zentralmakedonien und die Peloponnes. Die Einschätzung beruht auf den wöchentlichen Lageberichten der Behörde und klinischen Meldungen aus den Regionen.

Nach Darstellung der EODY konzentrieren sich schwere Verläufe vor allem auf ältere und vorerkrankte Personen, während milde oder asymptomatische Infektionen häufig unentdeckt bleiben und in der amtlichen Statistik unterschätzt sein können. Die Behörde betont, dass die Intensität der Viruszirkulation innerhalb der Mückensaison schwankt und lokal stark variieren kann.

Zur Risikominimierung empfiehlt EODY bewährte Schutzmaßnahmen auf individueller und kommunaler Ebene. Dazu zählen das Entfernen von Stehwasser und anderen Brutstätten, der Einsatz von Insektenschutz an Fenstern und Türen, körpernaher Schutz durch geeignete Kleidung und Repellentien sowie systematische Vektorkontrolle durch die zuständigen Kommunen. Zuständigkeiten sind klar verteilt: EODY erstellt die fachlichen Leitlinien und koordiniert die epidemiologische Überwachung, das Gesundheitsministerium setzt den Rahmen und stimmt die Maßnahmen mit den Regionen ab, während Gemeinden operative Bekämpfungsprogramme in betroffenen Gebieten umsetzen.

Zusätzliche Vorkehrungen betreffen die Blutversorgung. Das Nationale Blutzentrum EKEA und EODY haben ihre Screening- und Kommunikationsprotokolle für Blutspenden in den jeweils betroffenen Gebieten aktualisiert, um transfusionsbedingte Risiken weiter zu verringern. Die Maßnahmen werden entsprechend der geografischen Ausbreitung und der aktuellen Befundlage angepasst; Spendedienste und Kliniken werden fortlaufend informiert.

Faktisch stützt sich die Warnung auf laborbestätigte Nachweise, Sentinel-Daten und kommunale Meldungen über lokale Übertragungsereignisse. Die wöchentlichen EODY-Berichte bündeln die Meldungen von Kliniken und Laboren und dienen als Grundlage für die Priorisierung der Vektorkontrolle sowie für gezielte Hinweise an die Bevölkerung. Zugeschriebene Aussagen betreffen die Erwartung eines weiteren Anstiegs der registrierten Fälle und die Einschätzung, dass die gemeldeten Zahlen das tatsächliche Infektionsgeschehen nur teilweise abbilden. Für die Gesundheitsversorgung bedeutet dies eine erhöhte Aufmerksamkeit insbesondere gegenüber vulnerablen Gruppen und die fortgesetzte Priorisierung schneller Diagnostik und Meldewege. Einschätzungen aus der nationalen Überwachung decken sich mit regionalen Berichten, die Attika als Schwerpunkt der aktuellen Saison hervorheben.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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