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Drei Rettungseinsätze südlich von Ierapetra: 218 Menschen in Sicherheit gebracht

Südlich von Ierapetra auf Kreta sind in den frühen Morgenstunden drei koordinierte Rettungseinsätze durchgeführt worden. Nach Behördenangaben wurden 218 Menschen von seeuntüchtigen Booten aufgenommen und an Land gebracht.

Südlich und südwestlich von Ierapetra auf Kreta haben Einsatzkräfte in den frühen Morgenstunden drei Such- und Rettungsaktionen koordiniert. Nach übereinstimmenden Behörden- und Medienangaben wurden dabei insgesamt 218 Menschen von überfüllten Booten aufgenommen und an Land gebracht. Die Koordination lag beim Gemeinsamen Rettungskoordinationszentrum (JRCC) Piräus, das der Griechischen Küstenwache untersteht.

Ein erstes Boot wurde nach Medienberichten von einem Aufklärungsflugzeug der EU-Grenzagentur Frontex entdeckt; anschließend übernahmen Einheiten der Griechischen Küstenwache die Rettung. In weiteren Fällen unterstützten im Seegebiet südlich von Kreta verfügbare Schiffe die Aufnahme. Mehrere Gerettete wurden medizinisch erstversorgt, alle Personen zur Registrierung in zuständige Aufnahmestellen überstellt. Unter den Geretteten befinden sich nach Angaben lokaler Medien Männer, Frauen und Minderjährige.

Die konzentrierten Einsätze fügen sich in eine Reihe vermehrter Anlandungen an Kretas Südküste. Lokale Sender und Tageszeitungen berichten seit Tagen von wiederkehrenden Funden seeuntüchtiger Boote, teils in der Nähe von Kali Limenes. Aus den bisherigen Darstellungen der Behörden geht hervor, dass es sich um Routen aus dem zentralen Mittelmeer handelt, deren Ziel teils die Südküste der Insel ist. Offizielle Zahlen zu Nationalitäten oder Abfahrtsorten lagen zunächst nicht vor.

Behördliche Darstellungen betonen die klare Trennung von Such- und Rettungspflichten auf See einerseits und der Migrationssteuerung andererseits. Die weitere Unterbringung, Identitätsfeststellung und gegebenenfalls Asylverfahren erfolgen nach griechischem Recht. Hilfsorganisationen fordern angesichts der wiederholten Ankünfte ausreichende medizinische Kapazitäten und eine geordnete Verteilung, während Sicherheitsbehörden eine enge Beobachtung der Seewege und die Fortsetzung der operativen Zusammenarbeit mit Frontex ankündigen.

Politisch erhöht die Lage den Druck auf die lokale Aufnahmestruktur auf Kreta und auf die Abstimmung zwischen Athen und europäischen Partnern. Während die Zahl 218 für die drei jüngsten Einsätze durch mehrere griechische Medien übereinstimmend berichtet wird, variieren die Angaben zu weiteren, nahezu zeitgleichen Rettungen in der weiteren Region. Diese Unterschiede sind nach derzeitigem Stand vor allem auf parallele Ereignisse und laufende Zählungen zurückzuführen; eine amtliche konsolidierte Tagesbilanz lag bis zum Redaktionsschluss nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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