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Binnen 24 Stunden: Zwei tödliche Motorradunfälle in Megara und Chortiatis

Eine 35-Jährige starb bei Megara auf der Alten Nationalstraße Athen–Korinth, ein 20-Jähriger in Chortiatis bei Thessaloniki. Die Polizei ermittelt zu den Ursachen; ein Bluttest bei einem beteiligten Autofahrer steht aus.

Innerhalb eines Tages sind in Griechenland zwei Motorradfahrende bei getrennten Unfällen ums Leben gekommen. Nach Angaben von ERT News verunglückte am Abend des 29. August eine 35-jährige Frau auf der Alten Nationalstraße Athen–Korinth in Höhe des Gebiets Kalo Neraki bei Megara tödlich. Sie war in Fahrtrichtung aus dem Raum Mandra unterwegs, verlor aus zunächst unbekannten Gründen die Kontrolle über das Motorrad und prallte gegen eine Umzäunung. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Fahrerin feststellen. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Rekonstruktion des Hergangs ein und sicherte Spuren am Unfallort.

Bereits am Vorabend, kurz vor 23 Uhr am 28. August, kam es in Chortiatis bei Thessaloniki zu einem weiteren tödlichen Verkehrsunfall mit einem Motorrad. An der Kreuzung der Straßen Martyron 2as Septemvriou und Eirinis Arda stieß die Maschine eines 20-Jährigen mit einem von einem 70-Jährigen gesteuerten Auto zusammen. Der Motorradfahrer erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der beteiligte Autofahrer wurde medizinisch untersucht. Nach Angaben der Polizei Thessaloniki wurde bei ihm eine Blutprobe zur Alkoholbestimmung entnommen; das Ergebnis lag zunächst nicht vor.

Beide Ermittlungen stehen am Anfang. Offizielle Angaben zu Geschwindigkeit, technischem Zustand der Fahrzeuge oder möglichen weiteren Einflussfaktoren gibt es bislang nicht. Die Polizei vernahm Zeugen, dokumentierte Bremsspuren und Schäden und wertet die gesicherten Beweise aus. Die zuständigen Staatsanwaltschaften wurden informiert und entscheiden über das weitere Verfahren, sobald die Unfallrekonstruktionen und toxikologischen Untersuchungen vorliegen.

Die beiden Unfälle fügen sich in eine anhaltende Debatte über die Verkehrssicherheit in Griechenland ein. Fachleute verweisen seit Längerem auf bekannte Risikofaktoren im Zweiradverkehr: fehlende Schutzkleidung, hohe Geschwindigkeiten, Ablenkung und unzureichende Sichtbeziehungen, insbesondere an Knotenpunkten außerhalb geschlossener Ortschaften. In der Vergangenheit wurden verschiedentlich Infrastrukturprüfungen an Unfallschwerpunkten, verstärkte Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen für junge Verkehrsteilnehmende angeregt. Konkrete neue Schritte wurden im Zusammenhang mit den aktuellen Fällen bislang nicht angekündigt.

Sobald die offiziellen Unfallberichte der Polizei Thessaloniki und der örtlich zuständigen Dienststellen im Raum Megara sowie die Ergebnisse der Blutuntersuchung vorliegen, ist mit weiteren gesicherten Informationen zu rechnen. Bis dahin vermeiden die Ermittler Bewertungen zur Verantwortungslage.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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