Ein von Norden nach Süden durchziehendes Tiefdruckgebiet sorgt am Freitag in Griechenland für verbreitete Regenfälle und örtliche Gewitter. Nach Angaben von ERTnews und Meteo.gr sind die östlichen und südlichen Landesteile am stärksten betroffen; der Temperaturrückgang setzt sich ins Wochenende fort.
Die ersten Niederschläge werden in Ostmakedonien und Thrakien erwartet und greifen im Tagesverlauf auf weitere Festlandsgebiete über. Besonders im Fokus stehen die Sporaden, Euböa, Ostthessalien und Teile von Ostmittelgriechenland, wo die Regenfälle vom Freitagabend bis in den Samstagmorgen hinein stellenweise kräftig ausfallen können. Auch auf den Kykladen ist mit Schauern und einzelnen Gewittern zu rechnen, vor allem in Meeresnähe. Stärkere Windfelder begleiten das System, vorübergehend mit auffrischenden Böen an Küstenabschnitten der Ägäis.
Der Meteorologe Giorgos Emmanouil von ERTnews betont, das System ziehe rasch durch und konzentriere sich zeitlich auf die Nacht zum Samstag. Nach derzeitigem Stand werden großflächige Schäden nicht erwartet; lokal sind jedoch kurzzeitige Verkehrsbehinderungen, Aquaplaning und punktuelle Überflutungen in tieferliegenden Bereichen möglich. Für die Schifffahrt in der Ostägäis gilt erhöhte Aufmerksamkeit, da Schauerlinien und Böenfelder die Sicht und Manövrierfähigkeit einschränken können.
Meteo.gr, die Prognoseeinheit des Nationalen Observatoriums von Athen, rechnet zugleich mit einer spürbaren Abkühlung gegenüber den Vortagen. Die Kombination aus Niederschlag und auffrischendem Wind drückt die Tageshöchstwerte, ehe sich das Wetter im Verlauf des Wochenendes von Nordwesten her wieder beruhigt. Regionale Unterschiede bleiben jedoch bestehen: Während im Westen rascher Wetterberuhigung eintritt, können im Südosten Schauer und Gewitter noch etwas länger anhalten.
Einordnung und Zuständigkeiten: Die Einordnung der betroffenen Räume (östliche und südliche Landesteile, einschließlich Sporaden, Euböa, Ostthessalien und Ostmittelgriechenland) deckt sich mit den Schwerpunktangaben der Vorhersagen. Der zeitliche Fokus liegt auf Freitag bis Samstagmorgen, die Zugbahn verläuft zügig von Norden nach Süden. Belegt sind ferner der begleitende Temperaturrückgang sowie zeitweise stärkere Winde an der Ägäisküste. Konkrete Auswirkungen hängen von lokaler Intensität und Entwässerung ab und lassen sich vorab nur begrenzt eingrenzen. Für Entscheidungen im Verkehr, an Küste und See empfiehlt sich die fortlaufende Beachtung der Aktualisierungen von ERTnews, Meteo.gr und der amtlichen Informationen des nationalen Wetterdienstes.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).