Wirtschaft

Vereinigte Arabische Emirate wollen weitere 15 Milliarden Euro in Griechenland investieren

Beim UAE–Greece Strategic Forum in Athen hat Abu Dhabi am 22. Oktober 2026 angekündigt, zusätzlich 15 Milliarden Euro in Griechenland zu investieren; parallel wurden Vereinbarungen im Umfang von rund 12,75 Milliarden Euro vorgestellt und…

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am 22. Oktober 2026 beim UAE–Greece Strategic Forum in Athen angekündigt, zusätzlich 15 Milliarden Euro in Griechenland zu investieren. Die Absichtserklärung markiert die nächste Ausbaustufe der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Parallel wurden Geschäftsvereinbarungen und Memoranden über Projekte im Gesamtumfang von etwa 12,75 Milliarden Euro präsentiert und teils unterzeichnet.

An der Veranstaltung nahmen der Kronprinz von Abu Dhabi, Sheikh Khaled bin Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis teil. Nach Angaben der beteiligten Stellen sollen die geplanten Mittel in Sektoren wie Energie, Tourismus und Hotellerie, Gesundheit, Technologie und Infrastruktur fließen. Genaue Zeitpläne und endgültige Vertragswerte wurden nicht für alle Vorhaben veröffentlicht. Die Mitteilungen betonen, dass es sich bei den 15 Milliarden Euro um zusätzliche, über bereits laufende Initiativen hinausgehende Investitionspläne handelt.

Die Ankündigung knüpft an eine gemeinsame Investitionsinitiative an, die 2022 mit einem Zielvolumen von mindestens vier Milliarden Euro gestartet wurde und seither erweitert wurde. Organisator des Forums war Enterprise Greece. Offiziell kommuniziert wurden die Eckdaten durch das Abu Dhabi Media Office, die Emirates News Agency WAM und die Pressestelle des griechischen Ministerpräsidenten. Diese Stellen führen aus, dass die nun bekannt gegebenen Projekte teils in Form von Absichtserklärungen vorliegen und in den kommenden Monaten weiter konkretisiert werden sollen.

Für Griechenland steht damit zusätzlicher Kapitalzufluss in Aussicht, der Wachstum und Beschäftigung stützen, die Modernisierung der Infrastruktur voranbringen und die Diversifizierung der Energieversorgung fördern könnte. Die wirtschaftspolitische Bedeutung der Partnerschaft mit den Golfstaaten nimmt damit weiter zu. Unklar bleibt vorerst, welche Anteile der angekündigten Summe tatsächlich in verbindliche Verträge münden, in welchem Zeitraum die Mittel abfließen und in welchem Umfang öffentliche Förderinstrumente oder staatliche Garantien zum Einsatz kommen.

Fakten und Zahlen in diesem Beitrag beziehen sich auf den 22. Oktober 2026 und beruhen auf übereinstimmenden Angaben aus den genannten offiziellen Verlautbarungen. Aussagen zu Investitionsbeträgen und Projektportfolios, die über bereits unterzeichnete Vereinbarungen hinausgehen, sind als Pläne und Absichten zu verstehen. Eine detaillierte Aufschlüsselung einzelner Projektwerte wird von den Beteiligten nach derzeitiger Informationslage in späteren Phasen erwartet.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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