Ein von der Adria heranziehendes Tief bringt am Sonntag, 25. Oktober, einen Wetterumschwung in Griechenland. Nach Angaben des Griechischen Wetterdienstes EMY und des Wetterdienstes Meteo setzt der Regen zunächst im Ionischen Meer ein und breitet sich im Tagesverlauf auf weite Teile des Festlands aus. Ostmakedonien und Thrakien bleiben nach derzeitigem Stand zunächst die Ausnahme. Örtlich erreichen die Niederschläge auch Kreta und die Dodekanes.
Meteorologisch wird mit dichter Bewölkung und schauerartigem Regen gerechnet, vereinzelt sind Gewitter möglich. Zugleich kühlt die eingeflossene Luftmasse ab. Über See frischt der Nordwestwind auf; in Böen sind im Westen und Süden teils starke Winde zu erwarten, auf See örtlich um sechs Beaufort. Für Küsten- und Fährverbindungen kann dies zeitweise Einschränkungen bedeuten.
Die räumliche Abfolge des Ereignisses gilt als gut gesichert: Zunächst sind die Ionischen Inseln betroffen, anschließend der westliche und südliche Festlandsraum, ehe sich die Niederschläge weiter ostwärts ausdehnen. EMY und Meteo betonen, dass die Intensität lokal stark variieren kann. Zum Redaktionsschluss lagen keine flächendeckenden Unwetterwarnungen vor; die Behörden verweisen jedoch auf kurzfristig mögliche Hinweise für einzelne Regionen bei verstärkter Schauer- oder Gewittertätigkeit.
Für die kommenden Tage deuten Prognosen auf eine anhaltend labile Wetterlage hin, die am Montag und Dienstag regional zunehmen kann. Der Zeitraum ist auch deshalb sensibel, weil am 28. Oktober landesweit Gedenkveranstaltungen und Paraden geplant sind. Ob Routen angepasst oder Termine verschoben werden müssen, hängt von den jeweils aktualisierten Kurzfristprognosen ab. Verkehrsbehörden und Zivilschutz verweisen in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung funktionierender Entwässerung und vorsichtiger Fahrweise bei Starkregen.
Die Hinweise der Experten sind klar getrennt zu bewerten: Tatsächlich beobachtet werden bereits Bewölkungsverdichtungen im Westen sowie erste Schauer über dem Ionischen Meer. Zurechenbare Einschätzungen betreffen die erwartete Verlagerung der Niederschläge und den auffrischenden Nordwestwind. Prognostische Aussagen beziehen sich auf mögliche Intensivierungen am 26. und 27. Oktober sowie auf örtliche Gewitter. Eine engmaschige Aktualisierung durch den Griechischen Wetterdienst EMY und Meteo bleibt für die Feinsteuerung regionaler Maßnahmen maßgeblich.
Unabhängig von offiziellen Warnstufen rät der Zivilschutz bei kräftigen Schauern, Unterführungen und überschwemmungsgefährdete Bereiche zu meiden und lose Gegenstände im Freien zu sichern. Für den Fährverkehr im Ionischen Meer und in der Dodekanes sollten Reisende kurzfristige Hinweise der Reedereien beachten.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).