Kurzmeldung
Ein erweitertes griechisches Regierungsteam wird am Montag, dem 5. Oktober 2026, nach Kreta reisen, um die Folgen der schweren Unwetter vor Ort aufzunehmen und die ersten Koordinationsschritte zu treffen. Nach Angaben staatlicher Stellen ist am Vormittag eine Sitzung in der Regionalverwaltung von Kreta geplant, an der zuständige Ministerien, regionale Behörden und Vertreter der Kommunen teilnehmen sollen. Ziel ist die Bestandsaufnahme der Schäden, die Priorisierung akuter Sicherungsmaßnahmen und die Abstimmung weiterer technischer Bewertungen.
Im Anschluss plant die Delegation Ortsbesichtigungen in den besonders betroffenen Gebieten Mylopotamos, Ierapetra und auf dem Lasithi-Hochplateau, um sich ein Bild von der Lage der Infrastruktur, Straßenverbindungen und landwirtschaftlichen Schäden zu machen. Erwartet werden unter anderem der Minister für Infrastruktur und Verkehr, Christos Dimas, sowie der Minister für Klimakrise und Zivilschutz, Evangelos Tournas. An der Fahrt nehmen außerdem die stellvertretenden Minister Giannis Andrianos und Kostas Katsafados sowie der Generaldirektor für Wiederherstellung nach Naturkatastrophen teil. Technische Teams sollen vor Ort Schäden dokumentieren und Daten für spätere Anträge auf staatliche Unterstützung zusammenstellen.
Das primäre Ziel der Inspektionen ist die Gefahrenabwehr: provisorische Sicherungen, Freiräumen von Durchlässen und gezielte Stabilisierung geschwächter Straßenabschnitte, um Gefährdungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Rettungskräfte zu minimieren. Entscheidungen über Entschädigungen oder Umfang konkreter Hilfsprogramme werden nach formaler Schadensfeststellung und interministerieller Abstimmung getroffen. Regionale Einsatzkräfte und Behörden bleiben in erhöhter Bereitschaft, um auf mögliche Folgeereignisse zu reagieren.
Die staatliche Kommunikation betont, dass die Reise die Koordination zwischen der Regionalverwaltung von Kreta, betroffenen Gemeinden und Athen beschleunigen soll. Die Ortsbegehungen dienen zugleich als Grundlage für technische Bewertungen, Zeitpläne und Finanzierungsentscheidungen, die in den kommenden Tagen folgen werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).