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Sechs Schüler nach mutmaßlicher Lebensmittelvergiftung am Olymp aus Klinik entlassen

Nach einer Evakuierung vom Schutzhaus Petrostrouga auf dem Olymp sind sechs Schülerinnen und Schüler im Allgemeinen Krankenhaus Katerini untersucht und am 2. Oktober entlassen worden. Laborergebnisse zur Ursache stehen aus.

Sechs Schülerinnen und Schüler sind nach einer nächtlichen Evakuierung vom Schutzhaus Petrostrouga auf dem Olymp am 2. Oktober aus dem Allgemeinen Krankenhaus Katerini entlassen worden. Zuvor hatten sie am Abend des 1. Oktober während einer genehmigten Schulexkursion plötzliches Unwohlsein mit Symptomen gezeigt, die ärztlich zunächst als Verdacht auf Lebensmittelvergiftung eingeordnet wurden. Laborergebnisse zur Bestätigung stehen noch aus.

Nach Angaben der Schule handelte es sich um eine Gruppe von 29 Jugendlichen im Alter von 17 bis 18 Jahren aus Thessaloniki, begleitet von drei Lehrkräften und zwei Bergführern. Als sich gegen Abend bei mehreren Teilnehmenden Beschwerden entwickelten, alarmierten die Begleitpersonen den europaweit gültigen Notruf 112. Die Feuerwehr aus Litochoro, Einheiten der Spezialeinheit 2. EMAK und ein Hubschrauber der Streitkräfte rückten an das auf über 1.900 Metern gelegene Schutzhaus aus, um eine rasche Verlegung zu ermöglichen. Das Vorgehen – Erstalarmierung, Zuweisung der Einsatzmittel und Koordination über 112 – entspricht den in Griechenland vorgesehenen Abläufen für medizinische Notfälle in schwer zugänglichem Gelände.

Sechs Jugendliche wurden ausgeflogen und zur weiteren Abklärung in das Allgemeine Krankenhaus Katerini gebracht; an der Übergabestelle übernahm der nationale Rettungsdienst EKAV den Transport auf dem Bodenweg. Weitere Betroffene konnten vor Ort behandelt werden und mussten nach bisherigen Angaben nicht stationär aufgenommen werden. Am Mittag des 2. Oktober teilte die Schule Pinewood The American International School of Thessaloniki mit, die sechs Patientinnen und Patienten seien nach Untersuchungen wieder entlassen worden.

Zur Ursache der Beschwerden liegen bislang keine gesicherten Befunde vor. Die Ärzte ordneten die Symptome vorläufig einer mutmaßlichen Lebensmittelvergiftung zu. Die zuständigen Gesundheitsstellen führen nach üblicher Praxis Laboranalysen durch, deren Ergebnisse die medizinische Einordnung untermauern sollen. Erst danach wären behördliche Schritte wie Hygieneprüfungen oder spezifische Empfehlungen zu erwarten; dazu gibt es aktuell noch keine Mitteilungen.

Der Rettungseinsatz am Olymp wurde von landesweiten Medien und der Schule übereinstimmend bestätigt. Der Ablauf – Alarmierung über 112, Einsatz von Feuerwehr und 2. EMAK, Lufttransport durch die Streitkräfte, Übergabe an den EKAV sowie Versorgung im Allgemeinen Krankenhaus Katerini – zeigt das verzahnte Zusammenspiel der zuständigen Stellen bei Notlagen im Gebirge. Mit der Entlassung der sechs Jugendlichen hat sich die Lage nach Behördenangaben zunächst entspannt; die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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