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Leichtes Erdbeben der Stärke 4,1 erschütterte die Region Rethymno auf Kreta in der Nacht

In der Nacht zum 4. Oktober registrierten griechische seismologische Dienste ein Erdbeben der Magnitude 4,1 mit Epizentrum nahe Vistagi in der Regionalen Einheit Rethymno. Es wurden keine Schäden gemeldet.

Kurzmeldung

In den frühen Morgenstunden des 4. Oktober 2026 haben seismologische Messnetze ein Erdbeben der Magnitude 4,1 registriert, das die Region Rethymno auf der Insel Kreta erschütterte. Nach den automatischen Erstmeldungen des Geodynamischen Instituts des Nationalen Observatoriums von Athen trat das Ereignis um 03:48 Uhr Ortszeit (UTC+3) auf. Als Epizentrum wird eine Lage etwa sieben Kilometer östlich der Ortschaft Vistagi beziehungsweise in der Nähe von Petrochori/Vistagi angegeben; die Herdtiefe wird in den vorliegenden Meldungen mit rund 6 bis 15 Kilometern angegeben, wobei Unterschiede auf die jeweiligen Rechenmethoden der Netze zurückzuführen sind.

Parallelmeldungen des European-Mediterranean Seismological Centre sowie regionaler griechischer Seismologie-Dienste bestätigen die Größenordnung und die ungefähre Lage des Bebens. Bis zum jetzigen Stand berichten die beteiligten Behörden und lokale Medien von keinen Personenschäden und keinen größeren Sachschäden. Aufgrund der vergleichsweise geringen Magnitude ist das Ergebnis aus wissenschaftlicher Sicht erwartbar und entspricht der normalen seismischen Aktivität des südägäischen Raums.

Die zuständigen Stellen beobachten die Lage weiter, weil nach einem Hauptbeben kleinere Nachbeben auftreten können. Die Organisation für Antiseismische Planung und Schutz (OASP) sowie das Geodynamische Institut empfehlen, die üblichen Verhaltensregeln für Erdbeben zu beachten und offizielle Bekanntmachungen der seismologischen Dienste als Referenz zu nutzen.

Kreta liegt am Übergangsbereich zwischen Eurasischer und Afrikanischer Platte und gehört damit zu den in Europa insgesamt am stärksten seismisch aktiven Regionen. Die meisten dort registrierten Beben haben geringe Magnituden oder größere Herdtiefen und verursachen keine strukturellen Schäden. Die aktuelle Meldung wird von den fachlich zuständigen Instituten weiterhin mit zusätzlichen Stationsdaten überprüft; gegebenenfalls werden Lage, Magnitude und Herdtiefe in nachfolgenden Revisionsläufen angepasst.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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