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Kälteeinbruch lässt Kaminholz-Nachfrage steigen – Attika ab 120 Euro je Kubikmeter

In Griechenland setzen wegen sinkender Temperaturen frühe Bestellungen für Kaminholz ein. In Attika und Kastoria liegen die Preise überwiegend zwischen 120 und 170 Euro je Kubikmeter.

Ein früher Temperaturrückgang hat in Griechenland die Nachfrage nach Kaminholz deutlich angekurbelt. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkanstalt ERT gehen seit Anfang September spürbar mehr Bestellungen ein, insbesondere in der Region Attika und in Kastoria in Westmakedonien. Ein von ERT zitierter Holzhändler, Giorgos Paschalidis, nannte als durchschnittlichen Richtwert rund 150 Euro je Kubikmeter. Die Preisspanne reicht demnach je nach Anbieter von etwa 120 bis 170 Euro je Kubikmeter.

Als unmittelbarer Auslöser gilt der Wetterumschwung zu Monatsbeginn, der in nördlichen und höher gelegenen Regionen bereits das Anheizen von Öfen und Kaminen veranlasst hat. Zugleich bereiten sich viele Haushalte angesichts der kommenden Heizperiode vor und sichern sich frühzeitig Brennstoff. ERT berichtet von einer im Vergleich zu früheren Jahren lebhafteren Bestelllage.

Händler führen die Unterschiede bei den Verkaufspreisen auf mehrere Faktoren zurück: Entscheidend sind Holzart und Trocknungsgrad, aber auch die Lieferform (gestapelt oder lose) und Transportwege. In dichter besiedelten Gebieten wie dem Großraum Athen können die Logistikkosten geringer ausfallen, während in entlegeneren Regionen Nordgriechenlands zusätzliche Aufwände für Anfahrt und Lagerung den Endpreis erhöhen. Käufer sollten laut Branchenangaben auf trockenes, ausreichend gelagertes Holz achten und sich die Liefermenge klar ausweisen lassen, da Volumenangaben in der Praxis variieren können.

Die früh anziehende Nachfrage wirkt sich auch auf angrenzende Märkte aus. In manchen Haushalten dient Kaminholz als Ergänzung zu Heizöl oder Erdgas, wodurch sich die Ausgaben zwischen verschiedenen Energieträgern verteilen. Steigen die Preise für feste Brennstoffe weiter, kann das insbesondere einkommensschwächere Verbraucher belasten. Offizielle Hinweise zu staatlichen Entlastungsmaßnahmen lagen in den vorliegenden Berichten zunächst nicht vor.

Für die kommenden Wochen rechnen Händler mit anhaltender Nachfrage, solange die Temperaturen niedrig bleiben. Wie sich die Preise entwickeln, hängt neben Witterung und Transportkosten vor allem von der Verfügbarkeit gut getrockneter Ware ab. ERT zufolge dürften Preisvergleiche zwischen Anbietern in Attika und Westmakedonien für Verbraucher spürbare Unterschiede offenlegen – mit Einstiegspreisen um 120 Euro je Kubikmeter und Spitzenwerten, die regional auch 170 Euro erreichen können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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