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Griechische Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gernika im Projekt „Sound in the Silence“

16‑ bis 19‑Jährige aus Griechenland nehmen vom 3. bis 11. Oktober 2026 in Gernika an dem internationalen Erinnerungs- und Bildungsprojekt Sound in the Silence teil; Abschlusspräsentation ist für den 10. Oktober geplant.

Kurzmeldung

Schülerinnen und Schüler aus Griechenland beteiligen sich an der 2026er‑Ausgabe des internationalen Erinnerungs- und Bildungsprojekts Sound in the Silence in Gernika (Spanien). Die Veranstaltung der European Network Remembrance and Solidarity findet nach Angaben der Veranstalterinnen vom 3. bis 11. Oktober 2026 statt. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren; die Projektsprache ist Englisch.

Im Zentrum der Projektwoche steht die Auseinandersetzung mit der Bombardierung von Gernika am 26. April 1937 sowie mit übergeordneten Themen des Spanischen Bürgerkriegs (1936–1939), seiner internationalen Verflechtungen und der Folgen für Zivilbevölkerung und Erinnerungskultur. Organisatorisch kooperiert die European Network Remembrance and Solidarity mit dem Museo de la Paz de Gernika; beide Institutionen listen Workshops in Musik, Tanz, kreativem Schreiben und Theater sowie begleitende pädagogische Einordnungen zu Quellenlage und Desinformation.

Das Programm sieht künstlerische Arbeitsformen vor, mit denen Teilnehmende historische Zeugnisse, Zeitzeugenberichten und den öffentlichen Raum der Stadt als Lernorte nutzen. Die Veranstalterinnen geben an, dass internationale Gruppen aus mehreren EU‑Mitgliedstaaten teilnehmen; das Museo de la Paz de Gernika nennt Spanien, Estland, Griechenland und Italien als beteiligte Länder. Eine öffentliche Abschlussaufführung mit Ergebnissen aus den Workshops ist dem Veranstaltungsplan zufolge für den 10. Oktober 2026 vorgesehen.

Zur Beteiligung griechischer Schulen liegen nach Prüfung keine detaillierten, namentlichen Angaben vor; das ENRS‑Programm sowie die Veranstaltungsseite des Museums sind die maßgeblichen Primärquellen für Termin, Programminhalte und Partner. Die Teilnahme bietet für griechische Teilnehmende die Möglichkeit, eigene Erinnerungsperspektiven in eine europäische Diskussion einzubringen und Methoden kulturpädagogischer Aufarbeitung kennenzulernen, die über traditionellen Unterricht hinausgehen. Üblicherweise dokumentieren die Organisatorinnen Projektergebnisse und stellen Materialien für Lehrkräfte bereit; konkrete Folgemaßnahmen nach der Rückkehr griechischer Delegationen wurden für diesen Anlass seitens der beteiligten Stellen nicht gesondert publiziert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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