Wirtschaft

Griechenland verbessert sich auf Platz 61 im Index Economic Freedom of the World 2026

Der von KEFiM und dem kanadischen Fraser Institute veröffentlichte Index 2026 führt Griechenland auf Platz 61 von 165; die zugrundeliegenden Daten reichen bis 2024, in der Europäischen Union bleibt das Land nahe dem Ende.

Kurzmeldung

Der Economic Freedom of the World 2026, der in Griechenland vom Center for Liberal Studies (KEFiM) in Kooperation mit dem kanadischen Fraser Institute publiziert wurde, weist Griechenland in der aktuellen Auswertung auf Platz 61 von 165 erfassten Ländern und Rechtssystemen aus. Die Veröffentlichung datiert auf den 6. Oktober 2026; die im Index verwendeten Messgrößen beruhen auf Daten bis einschließlich 2024 und spiegeln damit die übliche zeitliche Verzögerung wider.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe verbesserte sich Griechenland demnach um zwei Ränge (von Platz 63 auf Platz 61) und erhöhte seine Gesamtpunktzahl auf 7,17 von 10 (vorher 7,01). Laut KEFiM liegen die positiven Beiträge vor allem in den Teilbereichen Staatsgröße, Handelsfreiheit und Regulierung: Bei handelsbezogenen Restriktionen und administrativen Auflagen wurden nach Angaben der Autoren geringere Hemmnisse registriert.

Trotz der leichten Verbesserung verbleibt Griechenland innerhalb der Europäischen Union in einer vergleichsweise niedrigen Position; in der EU‑Rangliste liegt das Land nahe dem Ende (Platz 25 von 27 EU‑Mitgliedstaaten, nach den Veröffentlichungen vom 6. Oktober 2026). Das berichtet KEFiM in seiner nationalen Auswertung und wird von mehreren griechischen Medien zusammengefasst.

Der Index misst institutionelle Rahmenbedingungen wie Eigentumsrechte, Rechtsstaatlichkeit, Steuersystem, Stabilität der Währung, Handelsfreiheit sowie Regulierung von Kredit‑, Arbeits‑ und Produktmärkten. Er liefert damit einen Orientierungswert für Investoren und Politik zur strukturellen Wettbewerbsfähigkeit, nicht jedoch ein direktes Maß für Lebensstandard oder Verteilungsfragen.

KEFiM und externe Kommentatoren heben hervor, dass weiterhin erheblicher Reformbedarf besteht, insbesondere bei der Effizienz der Justiz, der Verwaltungsmodernisierung und bei arbeitsmarktregulierenden Elementen. Diese Felder gelten als entscheidend, um Investitionen zu erleichtern und Planungs‑ sowie Prozessrisiken zu mindern. Gleichzeitig betonen die Autoren die methodischen Grenzen des Index: Jahresveränderungen können durch Datenverzögerungen oder methodische Anpassungen beeinflusst sein.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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