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Griechenland und Vereinigte Staaten erneuern Abkommen zum Schutz von Kulturgütern

Griechenland und die Vereinigten Staaten haben in Athen ihr Abkommen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern erneuert. Es ist Teil des 6. Strategischen Dialogs und zielt auf schnellere Rückführungen und engere Behördenkooperation.

Griechenland und die Vereinigten Staaten haben in Athen ihr Abkommen zur Zusammenarbeit beim Schutz griechischer Kulturgüter erneuert. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen des 6. Strategischen Dialogs zwischen Athen und Washington. Nach Angaben des Kulturministeriums setzten Kulturministerin Lina Mendoni und die für Kulturfragen zuständige US-Diplomatin Kate Dillon ihre Unterschrift unter die Vereinbarung. Ziel ist es, den illegalen Handel mit Kulturgütern wirksamer zu bekämpfen und Rückführungen beschleunigt zu ermöglichen.

Das Kulturministerium betonte, die Kooperation mit den Vereinigten Staaten habe in den vergangenen Jahren bereits zur Rückgabe zahlreicher bedeutender Objekte geführt. Die Fortführung des Abkommens sieht unter anderem vor: intensiveren Informationsaustausch zwischen Ermittlungs- und Zollbehörden, gemeinsame Präventions- und Ausbildungsvorhaben für Museen und Sammlungen sowie abgestimmte Verfahren bei Beschlagnahmen. Damit sollen Ausgrabungsfunde, sakrale Kunstwerke und andere Kulturgüter besser vor illegaler Ausfuhr und Verbringung geschützt werden.

Als sichtbares Folgeprojekt kündigte Lina Mendoni eine Ausstellung im Nationales Archäologisches Museum in Athen für das Jahr 2027 an. Gezeigt werden sollen dort ausgewählte Stücke, die aus den Vereinigten Staaten nach Griechenland zurückgekehrt sind. Das Vorhaben soll die Herkunftssicherung und Dokumentation der Objekte für die Öffentlichkeit nachvollziehbar machen und den Nutzen der bilateralen Zusammenarbeit belegen.

Die Erneuerung des Abkommens ist eingebettet in den 6. Strategischen Dialog, in dem Athen und Washington ihre Zusammenarbeit in mehreren Politikfeldern strukturieren. Im Kulturbereich handelt es sich um eine Fortsetzung bestehender Maßnahmen, die insbesondere durch die enge Abstimmung mit US-Behörden und den dortigen Museen Wirkung entfalten. Mendoni sprach von einem „besonders erfolgreichen Bereich der Zusammenarbeit“, der die Arbeit griechischer und amerikanischer Stellen messbar erleichtere.

Die weitere Wirksamkeit der Vereinbarung hängt vom praktischen Vollzug ab: Entscheidend sind rasche Austauschwege zwischen den Fachbehörden, verlässliche Provenienznachweise und die konsequente Anwendung einschlägiger Ein- und Ausfuhrbestimmungen. Umfang und Tempo künftiger Rückführungen werden sich an konkreten Fällen bemessen lassen, die aus Ermittlungen in den Vereinigten Staaten und in Griechenland hervorgehen.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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