Kurzmeldung
Das Ministerium für Gesundheit hat am 13. Oktober 2026 den nächsten Zyklus des nationalen Präventionsprogramms Prolambano gestartet. Ab diesem Datum werden in gestaffelten Wellen Kurzmitteilungen (SMS) mit elektronischen Überweisungen für kostenlose Mammographien an Frauen im Alter von 45 bis 74 Jahren versandt; die Zielgruppe umfasst nach Ministeriumsangaben rund 2,38 Millionen berechtigte Frauen. Die Angaben stammen aus der offiziellen Pressemitteilung des Ministeriums sowie aus übereinstimmenden Berichten nationaler Medien.
Die digitale Zustellung der Verordnungen erfolgt über den staatlichen Dienst für papierlose Verordnungen. Frauen, die diese „äußere“ digitale Zustellung nicht aktiviert haben, können ihren Termin über die Sozialversicherungsnummer AMKA buchen oder direkt bei kooperierenden öffentlichen und privaten Einrichtungen vereinbaren. Das Programm sieht vor, dass nach einem auffälligen Mammographiebefund ergänzende Ultraschalluntersuchungen und klinische Abklärungen kostenfrei zur Verfügung stehen.
Die Wiederaufnahme des Screening-Zyklus fällt in den Brustkrebsmonat Oktober; das Ministerium betont die höhere Reichweite und verbesserte Zugänglichkeit durch die elektronische Einladung. Nationale Medien wie ERT News, Kathimerini, CNN Greece und Ta Nea berichteten am gleichen Tag über den Start der SMS-Welle und erörterten praktische Fragen zur Terminverfügbarkeit und zur Versorgung in ländlichen Regionen. Detaillierte, aktuelle Inanspruchnahmedaten für den jetzt begonnenen Zyklus liegen noch nicht vor; bisherige Evaluationen früherer Programmphasen werden in verlinkten Regierungsdokumenten angeführt.
Die Regierung bezeichnet Prolambano als dauerhafte präventive Maßnahme, die aus nationalen Mitteln finanziert werden soll. Konkrete neue Budgetzahlen für die Jahre nach 2026 wurden in der jüngsten Mitteilung nicht genannt. Fachgesellschaften und Patientinnenvertretungen fordern weiterhin transparente Qualitätskriterien der beteiligten Zentren, ausreichende Kapazitäten für zeitnahe Folgetermine und einfache Einladungswege. Ob die Kombination aus elektronischer Einladung und alternativen Buchungswegen landesweit die erhoffte Zugangsverbesserung bringt, wird sich in den kommenden Wochen an realen Terminangeboten und Wartezeiten zeigen.
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).