Die griechischen Behörden warnen für Samstag, den 5. September 2026, vor erhöhter bis sehr hoher Waldbrandgefahr in Teilen des Landes. Für die Region Epirus wurden daraufhin präventive Zugangs- und Fahrverbote in besonders gefährdeten Bereichen verfügt. Das Generalsekretariat für Zivilschutz veröffentlichte am 4. September die tägliche Gefahrenkarte, auf deren Grundlage die Regionalverwaltung Epirus die Maßnahmen bekanntgab.
Die Verbote betreffen nach Angaben der Region Epirus insbesondere Wälder, Nationalparks, Natura-Gebiete und ausgewiesene Wanderwege. Als Beispiel wurde der Nationalpark Vikos-Aoos genannt. Die Regelungen gelten am 5. September von 0.00 bis 24.00 Uhr und können je nach Lageentwicklung verlängert oder lokal verschärft werden. Ausnahmen sind ausschließlich für Einsatzkräfte und notwendige Dienstfahrzeuge vorgesehen. Kommunen wurden angewiesen, Zufahrten zu kontrollieren und Besucher vor Ort zu informieren.
Die Feuerwehr Griechenlands (Pyrasvestiko Soma) und der Zivilschutz rufen dazu auf, bekannte Vorsichtsregeln strikt einzuhalten: kein offenes Feuer im Freien, keine Arbeiten mit Funkenbildung in der Nähe von Vegetation sowie das sofortige Melden von Rauch- oder Feuersichtungen über die Feuerwehrnummer 199. Die Behörden begründen die erhöhte Gefährdung mit einer Kombination aus Trockenheit, örtlich auffrischendem Wind und erhöhten Temperaturen, die die rasche Ausbreitung möglicher Brände begünstigen.
Die Einstufungen beruhen auf meteorologischen Prognosen und der aktuellen Bodenfeuchte. Sie werden in Griechenland täglich aktualisiert und dienen als Grundlage für präventive Einschränkungen. Für Epirus steht dabei der vorbeugende Schutz von Besucherinnen und Besuchern sowie von Infrastruktur und Waldökosystemen im Vordergrund. Zugleich sollen die Maßnahmen den Kräften der Feuerwehr und des Zivilschutzes ermöglichen, sich auf mögliche Einsätze zu konzentrieren und Anfahrtswege freizuhalten.
Die Regionalverwaltung kündigte an, die Lage fortlaufend zu überprüfen. Bei einer Entspannung der Wetter- und Vegetationslage können Sperrungen aufgehoben werden; verschärft sich die Gefahr, bleiben sie bestehen oder werden räumlich erweitert. Betroffene Gemeinden informieren über lokale Aushänge und Hinweise an Zugangswegen. Für Besucherinnen und Besucher von Schutzgebieten gilt: Tagesplanung prüfen, Hinweisschilder beachten und im Zweifel auf Alternativrouten ausweichen.
Die Zuweisungen von Zuständigkeiten sind klar getrennt: Das Generalsekretariat für Zivilschutz veröffentlicht die Gefahrenkarte, die Region Epirus setzt darauf aufbauende, räumlich und zeitlich befristete Maßnahmen um, und die Feuerwehr Griechenlands verantwortet Prävention, Aufklärung und den operativen Einsatz.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).