Beim 6. Thessaloniki Metropolitan Summit am 4. September stand die Frage im Zentrum, wie Nordgriechenland seine geographische Lage in wirtschaftlichen Vorteil verwandeln kann: Redner aus Politik und Wirtschaft forderten raschere Genehmigungen, Ausbau der Hafen‑ und Schieneninfrastruktur sowie engere Kooperationen mit Nachbarstaaten, um Transitströme nach Südosteuropa effizienter zu leiten. Die Debatte verband regionale Entwicklungsinteressen mit strategischen Erwägungen zur Stärkung der Handelsachsen im Balkanraum.
Parallel besuchte Infrastrukturminister Vassilis Kikilias die Präfektur Kavala und kündigte konkrete Unterstützung für Vorhaben an den Häfen von Kavala, Keramoti und Thasos an. Regionalmedien betonen, dass es nun auf die Finanzierung und die Abstimmung zwischen Staat, Growthfund und lokalen Behörden ankommt, damit Planungen—etwa für Hafenmodernisierung und bessere Schienenanbindungen—wirklich in Bauprojekte münden.