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Amal Clooney wirbt in Athen für Rückgabe der Parthenon-Skulpturen

Bei einer UNESCO-Tagung in Athen bekräftigt die Menschenrechtsanwältin ihre Haltung und trifft Regierungsvertreter; griechische Medien zitieren sie: „Ich liebe Griechenland und die Griechen.“

Amal Clooney hat in Athen die Rückführung der Parthenon-Skulpturen befürwortet und ihre Verbundenheit mit Griechenland betont. Die libanesisch-britische Menschenrechtsanwältin nahm am 10. September 2026 an einer Zusammenkunft der UNESCO-Botschafterinnen und -Botschafter des guten Willens in der Nähe des Tempel des Olympischen Zeus teil. Die UNESCO bestätigte die Veranstaltung und Clooneys Teilnahme.

Griechische Medien zitierten Clooney nach dem Treffen mit den Worten: „Ich liebe Griechenland und die Griechen.“ Zugleich berichteten sie, sie habe zwei zusätzliche Fragen von Reportern unbeantwortet gelassen. In Beiträgen wurde ferner hervorgehoben, Clooney hoffe, dass bei einer möglichen künftigen Rückkehr nach Athen die Parthenon-Skulpturen bereits wieder in Griechenland seien. Diese Sätze werden ihr in Berichten von LiFO und ProtoThema zugeschrieben.

Inhaltlich ordnete Clooney ihre Haltung in den länger bestehenden Streit um die in London aufbewahrten Skulpturen ein. Griechenland fordert seit Jahrzehnten die Rückgabe der unter dem Namen Parthenon-Marmore bekannten Werke aus dem British Museum. Der Disput ist diplomatisch sensibel, weil er rechtliche Bewertungen historischer Erwerbsumstände, museumspolitische Fragen und kulturelle Kooperation berührt. Clooney hatte bereits in der Vergangenheit Griechenland in dieser Frage rechtlich beraten; verbindliche neue Schritte wurden aus Athen oder London im Zusammenhang mit der Tagung jedoch nicht bekannt.

Aus Regierungs- und Präsidialkreisen in Griechenland wurde über Treffen Clooneys am Rande der Veranstaltung berichtet. Dazu zählten ein Austausch mit Premier Kyriakos Mitsotakis und Gespräche mit Kulturministerin Lina Mendoni. Offizielle Verlautbarungen unterstrichen den Rahmen der UNESCO-Zusammenkunft, die erstmals außerhalb von Paris stattfand und auf Dialog in einer sich wandelnden Welt zielte.

Bewertung: Der aktuelle Nachrichtenanlass ist die UNESCO-Veranstaltung in Athen am 10. September 2026. Clooneys Zuneigungsbekundung gegenüber Griechenland ist durch griechische Medienberichte belegt. Ihre Unterstützung für eine Rückgabe der Parthenon-Skulpturen reiht sich in bekannte Positionen ein; neue Beschlüsse oder Zeitpläne wurden nicht mitgeteilt. Welche Folgen die öffentliche Aufmerksamkeit für den Fortgang der Gespräche zwischen Griechenland und dem Vereinigten Königreich haben könnte, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass Athen die prominente Fürsprache nutzt, um die kulturelle und diplomatische Agenda auf europäischer Ebene präsent zu halten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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